Allgemeine Daten zu meiner Reise
Thailand 30.10.11 - 01.12.11
Australien 01.12.11 - 05.01.12
Neuseeland 05.01.12 - 01.03.12
USA 01.03.12 - 29.04.12
Aktuelle Telefonnummer
0064 221745276 (Neuseeland)
Blog Worldtrip
News
31.01.12: Auch zu aelteren Beitraegen Bilder hinzugefuegt
Do
23
Feb
2012
Queenstown und Milford Sound
Milford Sound
Gestern sind wir zusammen im Auto mit Fabien (einem deutschen Backpacker) zum Milford Sound gefahren und haben dort eine Schiffsfahrt mitgemacht. Auch wenn ich normalerweise nicht auf solche
Touren stehe, war das in meinen Augen echt schoen und man sollte das mal gesehen haben, wenn man hier in Neuseeland ist. Die riesigen zum Grossteil mit Regenwald bedeckten Berge ragen sehr steil
aus dem Wasser und man kann mehrere Wasserfaelle sehen. Ist schon eine richtig schoene Landschaft. Im Winter kann ich mir das nochmal ne Nummer schoener vorstellen.
Queenstown
Die letzten Tage als ich nichts mehr eingestellt habe, war ich in Queenstown unterwegs. Dort war dann erstmal wieder Pause von jeglichen teuren Funaktivitaeten angesagt. In dem relativ kleinen und ueberschaubaren Queenstown gibt es jedoch einiges zu unternehmen. Hauptsaechlich gehen die Traveller dort hin, um Bungee zu springen oder nen Canyon-Swing zu machen. Mich haette da aber mehr das Downhill mit nem vollgefederten Bike gereizt. Es sind dort in direkter Naehe viele hohe Berge an denen man richtig extreme Strecken vorfindet. Ich bin aber vernuenftig geblieben, da ich mir auf meinem Trip keine schlimmere Verletzung leisten kann. Ausserdem kann ich das Zuhause auch mal ausprobieren.
So haben wir am ersten Tag mal ne Wanderung parallel zur Gondel auf den Berg gemacht. Die Aussicht war dann echt klasse (werdet ihr dann auf den Bildern sehen). Ansonsten haben wir etwas die Shops in Queenstown durchstoebert und natuerlich die beruehmten Burger bei 'Furgburger' getestet. Die Burger waren wirklich richtig gut. Wir haben dann auch gleich mal 2 Burger verdrueckt :-)
Sa
18
Feb
2012
Fox Gletscher und Wanaka
Wanaka
Am 16.02. sind wir zwei nach Wanaka weitergetrampt. Dies war glaub die laengste Strecke, welche ich bisher an einem Stueck getrampt bin. Und anfangs hat es danach
ausgesehen, als ob wir niemand finden, der uns fuer die Strecke mitnimmt. Unser Schild 'Share Gas' hat dann aber glaub geholfen und nach ner gefuehlten Stunde hat dann zum Glueck noch der
Neuseelaender Andrew mit seinem 160 kW Subaru Powercar angehalten und uns eingesammelt. Er war ganz in den Sueden unterwegs, um auf ne Hochzeit zu gehen. Wir haben uns dann in den Sportsitz
reindruecken lassen und die Fahrt mit interessanten Gespraechen genossen. Die Landschaft hat sich auf dieser Strecke dann schlagartig geaendert und die riesigen Berge waren auf einmal kahl und
nicht mehr mit soviel Wald bedeckt. Mir gefaellt es ganz gut..
Gestern am 17.02. hab ich mich dann mehr oder weniger spontan entschieden nen Skydive zu machen, da das Wetter richtig klasse war und auch kaum Wolken am Himmel zu sehen waren. Aus dem Flieger zu
springen, stand schon lange auf meiner To-Do Liste und Wanaka ist dafuer mehr als super geeignet. So hab ich mich am Hostel abholen lassen, um diese verrueckte Sache zu machen. Nach einer
Einweisung am Flugplatz und dem Anziehen von nem Anzug und dem Gurtzeugs ging es dann relativ schnell mit meinem Instructor Alex in nen kleinen Flieger. Zusammen mit 4 oder 5 Jungs und Maedels
aus Malaysia hat diese Maschine dann abgehoben und wir sind bis auf 12000 Fuss hoch. Alex und Ich sind als erstes gesprungen. Die Anweisung war, an die Kante sitzen, die Fuesse unter den Flieger
Stecken, Kopf in den Nacken, Haende an den Gurt und dann ging es schon los. Die folgenden 45 Sekunden waren dann freier Fall was total verrueckt war. Aber auch dann als er den Fallschirm gezogen
hat, hat das unbeschreibliche Gefuehl nicht aufgehoert, da er viele enge Kurven gezogen hat. Aber was schreib ich hierzu, wenn ich Zuhause bin, koennt ihr euch einfach mal das Video hierzu
anschauen. Mein Grinsen verraet glaub alles
Fox Gletscher
Am 14.02. hab ich zusammen mit Sandra eine Gletscherbegehung am Fox Glacier gemacht. Am Abend davor, als wir gebucht haben, hat das Wetter alles andere als gut ausgesehen. Und bei 200 Tagen Regen im Jahr am Gletscher, haben wir uns auch kein bombiges Wetter versprochen. Aber wir haben Glueck gehabt und fast die ganze Wanderung schoenstes Wetter gehabt. Wir haben uns fuer eine gefuehrte Ganztagestour entschieden. So sind wir morgens um 10 Uhr mit festen Wanderschuhen, Steigeisen, Fleece, Regenkleidung und Rucksack ausgestattet worden. Je 1 Guide fuer 7 Personen hat dann auf dem Eis fuer Sicherheit gesorgt. Wir haben leider nen Guide erwischt, welchen wir kaum verstehen konnten. So sind einige Informationen an uns vorbei gegangen, als er uns ueber die Entstehung und Sonsiges erzaehlt hat. Aber trotzdem war es ganz spannend und wir hatten Spass dabei. Auch wenn der Preis fuer eine solche Tour niemals gerechtfertigt ist.
Am Folgetag sind wir frueh raus um noch am See in der Naehe den Sonnenaufgang zu sehen. Mit rotgefaerbtem Himmel ist es leider nichts geworden, aber die Spiegelung der Landschaft im stillen See war trotzdem anschaulich.
Mo
13
Feb
2012
Hokitika
Mein naechstes Ziel war Hokitika. Der Reisefuehrer hat dieses Staedtchen als Kuenstler- und Greenstonegebiet beschrieben. Das hat mich natuerlich magisch angezogen. In Greymouth hat sich mir noch Sandra (eine Freundin aus Thailand) angeschlossen. Wir sind dann zusammen nach Hokitika getrampt. Also so einfach war es bisher noch nicht. Wir sind nur die Strasse entlang gelaufen und ohne nach hinten auf den Verkehr zu schauen, hat ein netter Maori angehalten und uns eingeladen. Unser schoenes Schildchen haben wir umsonst gebastelt.
Hier ist es echt mega schoen. Hab sehr viel Zeit mit Steinsuche am Strand verbracht. Ein Greenstone war unter meinen Sammlerstuecken leider nicht dabei, aber dafuer hab ich viele andere schoene Steine gefunden. Einen Stein hab ich dann verwendet um mich im Stone-Carving zu versuchen. Ich wollte das unbedingt noch ausprobieren. Zuerst hat es aber danach ausgesehen, als ob ich die Chance dazu nicht bekommen werde. Der einzig moegliche Tag war naemlich der Sonntag fuer mich. Aber ich hatte Glueck, da wegen einer Schulklasse der 'Bonz 'n Stonz'-Shop offen war. Ich bin somit hin und hab in der Kuerze der Zeit noch ein Design ausgesucht und drauf los geschliffen. Das Ergebnis seht ihr anbei auf meinen Bildern.
Vorgestern waren noch Lydia und Simon in der Naehe und haben uns dann hier besucht. War voll schoen mit den Zweien den Abend mit Pizza, Corona und Sonnenuntergang zu verbringen. Auch Dave mit einer ganzen Truppe von Freunden aus dem vorherigen Hostel sind nach Hokitika gekommen, um sich den Sonnenuntergang und die Gluehwuermchen anzuschauen. War klasse
Fr
10
Feb
2012
Greymouth
Seit Dienstag den 07.02. bin ich in Greymouth. Bin die lange Strecke von Motueka bis hierher mal wieder mit dem Nakedbus gefahren. Trampen hab ich ueber diese Strecke nicht versuchen wollen. Die Landschaft war wieder mal atemberaubend. Es ging zum Schluss entlang der Westkueste und wir haben dann noch nen kleinen Stop bei den sogenannten Pancakerocks eingelegt ( siehe Panoramabild ).
Ich bin hierhergekommen um etwas Surfen zu gehen. Dafuer hat es super gepasst, dass ich Marc beim Klettern in Takaka kennengelernt hab. Er surft schon sehr lange und ist auch momentan auf Surfweltreise fuer ein Jahr unterwegs. Er hat ebenfalls Greymouth als Spot ausgewaehlt. So haben wir uns getroffen, mir fuer nen halben Tag noch ein Board und Neopren aus nem Shop ausgeliehen und sind mit seinem Van an den Strand runtergefahren.
Leider hatten die fuer mich nur noch ein 7 Fuss langes Brett, was fuer Anfaenger und fuer kleine Wellen eigentlich nicht so sehr geeignet ist. Gut, Marc hat dann noch 10$ Rabatt dafuer rausgehandelt bekommen. Wir sind auf jedenfall hin und haben bei Flut versucht die Wellen zu Surfen. Leider war da erstmal nichts zu holen. Die Wellen sind am steinigen Strand sehr hart gebrochen. Da wollte ich nicht reingeraten. Nach ca. ner Stunde im kalten Wasser haben wir erstmal ne Pause eingelegt und uns erholt. Hab dann die Zeit genutzt, um am Strand Greenstone (Jade) zu suchen. Weiss bis jetzt noch nicht, ob ich erfolgreich war. Mal nen Fachmann zu meiner Ausbeute fragen.
Irgendwann gegen spaeten Nachmittag sind dann bei Ebbe noch richtig schoene und grosse Wellen entstanden und ich bin wieder ins Wasser. Das hat dann schon wesentlich besser funktioniert, da auch die gebrochenen Wellen gut genug waren, um sie zu surfen. Hab dann einige Male auf dem Brett surfen koennen. Aber genauso oft hat es mich auch aufs uebelste zerlegt. Die Wellen haben mich beim Brechen teilweise gegen den Boden gedrueckt, mich durcheinander gewuerfelt und mir noch das Brett gegen die Huefte geschmettert. Da weiss man manchmal nicht mehr, wo Oben und Unten ist und hofft mit ueber den Kopf geschlagenen Haenden, dass man bald wieder die Oberflaeche zum Atmen findet. Momentan bin ich noch ziemlich mitgenommen von der Session und es reicht auch erstmal wieder fuer ne Weile. Am Schluss haben wir dann noch bemerkt, dass das Surfbrett gebrochen ist :-(
Die restliche Zeit verbringe ich gerade hier mit Dave und anderen Freunden aus dem Arche Noah Backpacker mit Fischen. Leider haben wir ausser Felsen und ner Ente nichts gefangen. Und massig Koeder haben wir verloren. Wir geben aber nicht auf und gehen heute vielleicht wieder.
Sa
04
Feb
2012
Paynes Ford - Takaka
Gestern hab ich mir lange ueberlegt, ob ich direkt am Folgetag den Bus nach Greymouth nehmen soll, oder ob ich noch nen Abstecher nach Takaka zum Klettern machen soll. Das Klettergebiet Paynes Ford liegt in der Golden Bay ziemlich weit oben auf der Suedinsel Abseits gelegen. Ich hab mich dann fuers Klettern entschieden und bin hierher getrampt. War wieder einmal kein Problem. Zuerst ein netter Familienvater, dann ne nette aeltere Frau die fuer Buddhisten arbeitet. Sehr lustig und informativ gewesen.
Vor allem die zweite Strecke mit der Frau war dann richtig spannend aufgrund einer atemberaubenden Fahrt ueber die Berge in die Golden Bay. Ich bin dann direkt am Campingplatz Hangdog abgesetzt worden. Da ich mein kleines Zelt unterwegs verliehen habe, bin ich hier im Bunkhouse (Art Huettenmehrbettzimmer) einquartiert.
Heute hab ich mir zusammen mit nem anderen Backpacker (Marc) Seil und Exxen ausgeliehen und dann sind wir an den Fels. Ist mal ne ganz andere Kletterei als ich bisher gekannt hab. Fuer den Anfang ganz schoen schwer fuer die Grade. Mal schauen wie es Morgen aussieht. Vielleicht muss man sich auch noch ein paar Tipps von den Cracks auf dem Campingplatz geben lassen.
Vorher sind wir zusammen in das 3-4km entfernte Takaka getrampt um hier hauptsaechlich einzukaufen. Das ist mal ein abgefahrenes Staedtchen. Sehr viele Kuenstler und alternative Leute unterwegs. Gefaellt mir. Und dann ist momentan noch ein kleines Festival hier. Soeben ist ein kleiner Umzug hier am Internetcafe vorbeigezogen. Total lustig..
Fr
03
Feb
2012
Abel Tasman Park - Motueka
02.02.12 Abel Tasman
Gestern war ich im wunderschoenen Abel Tasman Park zum Kajakfahren und Wandern. Gluecklicherweise hab ich dafuer noch 3 Schwedinnen gefunden, welche genau den gleichen Trip machen wollten. Und die hatten auch noch ein Auto mit welchem wir zum Startpunkt gekommen sind.
Begonnen hat der Spass mit einer Einweisung fuer das Kajakfahren, da wir ohne Guide unterwegs waren (nebenbei gesagt, haben wir dadurch 80$ gespart). Dann ging es mit dem Kajak am Strand ins
Wasser. War gleich mal lustig durch die Wellen hindurchzukommen. Unsere Einweiserin hat uns da nochmal die letzten Tipps gegeben und wir sind losgepaddelt um nach etwas Kueste die erste Insel
(Adele Island) anzufahren. Da haben wir dann angelegt um ein Vesper einzunehmen. Danach haben wir dann die Insel umrundet um die Robben zu suchen. Das wurde dann zu einem Erlebnis, da die Wellen
ziemlich gross wurden. Wir haben es aber geschafft, um einige dieser niedlichen Tiere zu sichten. Auch Babyrobben haben wir gesehen. Danach sind wir den Rest der Kueste entlang bis wir unseren
Strand zum Anlegen gefunden haben. Dann mit einer Welle an Land gesurft, die naechte Welle als Dusche genutzt und dann ausgestiegen.
Danach ging es 4 km den Weg an Land zurueck durch schoenen Regenwald.
Am Ende waren wir 4 fix und fertig. Nach ner Ladung Abendessen war ich dann eigenlich fertig fuers Bett..
31.01.-01.02.12 Motueka
Am Dienstag den 31.01. bin ich per Hich-Hiking (Trampen) von Nelson nach Motueka weiter. Trampen wollte ich jetzt unbedingt auch mal auf laengerer Strecke mit all meinem Gepaeck ausprobieren. Jeder sagt einem dass es hier in Neuseeland ueberhaupt kein Problem ist und auch ziemlich sicher sein soll. So hab ich mir ein kleines Schild gebastelt und bin die Strasse Richtung Highway gelaufen. Als ich ausserhalb von Nelson war, hab ich dann schoen mein Schild rausgehalten, aber leider hat keiner gehalten. Dann bin ich weiter den Highway entlang bis zur naechsten Abzweigung um die Chancen zu erhoehen. Und siehe da, keine 5 min gewartet und schon hat Lance mit seinem Lieferwagen angehalten. Er hat mich dann das erste Stueck bis nach Richmond mitgenommen. Von dort aus ging es dann wieder keine 5 Minuten bis Matthiew angehalten hat und mich bis zum Hostel 'Happy Apple' in Motueka mitgenommen hat.
Da hab ich mir doch gleich mal 13 $ fuer den Bus gespart. Hab ich mir zumindest mal gedacht. Im Hostel hab ich mir dann ein Fahrrad geborgt, um ins entfernte Stadtzentrum zu fahren. Leider hab ich uebersehen, dass dort auch Helme rumgelegen haben. Ich wurde dann darauf hin aufmerksam gemacht, als mich die Polizei angehalten hat und zu einer Strafe von 55 $ verdonnert hat. Auch auf unwissenden Touri zu machen, hat nichts gebracht. Ich hab einzig die Chance gehabt, im Warehouse ein Helm zu kaufen und zusammen mit Beleg bei der Polizeidienststelle zu zeigen, um von meinem Bussgeld verschont zu bleiben. Hat mich dann 13$ gekostet um den billigsten Helm zu kaufen. Somit hab ich wieder nix gespart gehabt :-) Aber um die Erfahrung mit dem Trampen war ich reicher...
Mo
30
Jan
2012
Bonecarving - Nelson
Heute hatte ich riesigen Spass und war voll in meinem Element. Um 9:20 Uhr bin ich von Stephan -dem Leiter des Bonecarving Workshops- abgeholt worden. Sein Studio war etwas ausserhalb, so hatten
wir vorab etwas Zeit zum Plaudern. Stephan ist urspruenglich aus Deutschland und hat vor 15 Jahren das Bonecarving (Knochenschnitzen) fuer sich zuerst als Hobby und spaeter als Passion entdeckt.
Er ist dann nach Neuseeland ausgewandert und hat sich mit seinem Workshop selbststaendig gemacht.
Nach Ankunft an der Werkstatt, sind dann noch 3 Maedels aus der Schweiz, Oesterreich und Canada hinzugekommen. Dann wurden wir Schritt fuer Schritt in die Kunst des Bonecarvings eingewiesen.
Angefangen mit dem Entwurf auf Papier, dann uebertragen auf ein passendes Stueck Knochen, ueber Aussaegen, Schleifen u.s.w. ...
Es hat einen riesigen Spass gemacht, auch wenn man den Perfektionist in Person manchmal aufgefordert hat, ruhig mal etwas grober und schneller an die Sache ran zu gehen. Aber meine Halskette sollte halt einfach mal ein perfektes Unikat werden. Da nehm ich mir die Zeit fuer!!
Am Ende nach dem Gravieren haben wir dann unser Werk in Schwarztee getraenkt um eine spezielle Faerbung zu erhalten. Danach wurde nochmal geschliffen. Ich bin mega stolz und happy ueber mein
Werk. Was haltet IHR davon???
Am Ende sind dann 4 wundervolle und einzigartige Halsketten entstanden. Einfach ein unvergessliches Erlebnis. Jederzeit wieder. Wenn ich von meiner Reise zurueck bin, wird erst mal zum Metzger gegangen, um ein paar Kuhoberschenkelknochen abzustauben ;-).
So
29
Jan
2012
Wellington bis Nelson
27.-29.01. Nelson
Am Freitag ging es dann endlich aber ganz spontan auf die Suedinsel. Morgens hab ich ueber das Hostel meine Faehre gebucht und bin dann ca. 3h wankend (nicht ich,
das Boot!) uebergesetzt. Nach Ankunft in Picton hab ich sofort ueber das Infozentrum noch kurzfristig ein Bus nach Nelson gebucht und dann uebers Handy noch die Unterkunft im naechten Hostel klar
gemacht. Gerade noch den letzten Platz ergattert. Das nenn ich mal Glueck.
Dave war schon ein Tag frueher dort angekommen und hat mir dieses Hostel empfohlen. Auch zwei Schwedinnen welche in Wellington in unserem Zimmer waren, sind in dasselbe Hostel gegangen. Ist somit
ne nette Truppe zusammen und wir unternehmen manchmal etwas zusammen. Wie zB gestern die Besichtigung des Zentrum von Neuseeland welches am Rande von Nelson auf einem Huegel liegt. Wir haben die
Zeit dann so gewaehlt, dass wir den Sonnenuntergang gesehen haben. Leider war es etwas bewoelkt. Aber es war trotzdem sehr schoen, wie ihr vielleicht auf den Bildern erkennen koennt.
Am Samstag Morgen bin ich noch auf nem schoenen Markt hier in Nelson gewesen. Ausser leckerem Essen, hat es hier sehr viel Kunst und Handwerk gegeben. Hat mir sehr gefallen. Vor allem die vielen
handgemachten, einzigartigen Halsketten aus Greenstone (Jade), Knochen und Vulkangestein haben es mir sehr angetan. Aber ich musste mich zurueckhalten, morgen hab ich den ganzen Tag nen Workshop,
bei dem ich mich im Bonecarving versuche und mir evtl. ne nette Halskette mache. Bilder dazu folgen..
24.-26.01. Wellington
Nach Napier hab ich mich aufgemacht, um die Hauptstadt Wellington zu besuchen. Da die Zeit geradezu schnell verrinnt, hab ich zwischendurch keinen weiteren Stop auf
der Nordinsel eingelegt. Nach ca. 5 h Fahrt hat der Busfahrer dann die erste Haltestelle in Wellington angefahren. Gemaess Buchungsbestaetigung sollte dass meine Haltestelle sein und ich hab
nicht weiter auf die Strassennamen geachtet. Und schon bin ich am falschen Ort ausgestiegen und war weit ausserhalb beim Bahnhof und leider nicht in der Naehe des Nomad Hostels welches ich schon
gebucht hatte. In Zukunft werde ich mich nicht mehr auf einen Kiwi-Busfahrer verlassen und alles genau checken. Jedenfalls hab ich dann mein Zeug genommen und bin die grosse Strasse richtung
Zentrum gelaufen. Die ganze Strecke zu laufen, hab ich aber sehr schnell verworfen. An ner Strassenkreuzung hab ich dann nen nen Kiwi mit nem PKW stehen sehen, welcher auf Gruen gewartet hat. Den
hab ich dann ganz unverschrocken angehauen, ob er mich ein Stueck mitnehmen koennte. Dieser Mann war natuerlich mal wieder super freundlich und er hat mich sogar bis vor die Tuere des Hostels
gefahren. War mir dann fast schon ein bisschen unangenehm, dass er extra nen Umweg fuer mich macht.
Und was erwartet mich als ich in mein 10 Bettzimmer gekommen bin; natuerlich der Englaender Dave, welcher mit mir schon in Taupo und Rotorua unterwegs war. Das war mal ne Ueberraschung..
Am folgenden Tag hab ich dann mit ner Bekannten aus dem Hostel nen Ausflug zu der Kueste mit Sehunden (Red Rocks) gemacht. Zuerst sind wir mit dem Bus zur letzten
Station rausgefahren und dann den Rest zu Fuss rausgelaufen. War dann zum Schluss ne ziemlich lange Wanderung die wir da hingelegt haben. Die Landschaft war dort echt wieder einmal sehr schoen
und wir haben tatsaechlich auch Seehunde bzw. Seeloewen gesehen.
Als wir alles gesehen haben, dachten wir uns, dass wir jetzt nicht die ganze Strecke wieder zuruecklaufen wollen und einfach mal den naechsten Pickup fragen ob wir mitfahren koennen. Dann ist der
nette Kiwi Tobi um die Ecke gebogen, welcher gerade vom Angeln gekommen ist. Er hat uns zwei dann eingeladen. Unterwegs durch unwegsames Gelaende sind wir mit Ihm ins Gespraech gekommen und er
hat uns angeboten, Wellington von nem netten Aussichtspunkt zu zeigen. Wir haben selbstverstaendlich nicht abgelehnt, auch wenn wir nicht wollten, dass er wegen uns Umstaende hat. Die Aussicht
auf dem Huegel war dann echt der Hammer. Man konnte 360 Grad Wellington und Umgebung anschauen. Danach hat Tobi uns noch in ein Cafe gebracht, um den guten Kaffee von Wellington zu probieren. Und
zu guter Letzt hat er uns noch angeboten, uns im Angeln zu versuchen, da ich erwaehnt hab, dass ich dies in Neuseeland mal noch probieren will. Das war dann auch noch richtig lustig, auch wenn
wir leider nichts an den Haken bekommen haben.
Am naechsten Tag sind wir dann noch ins riesige Te Papa Museum gegangen. War sehr interessant, um etwas ueber die Geschichte von Neuseeland und ueber die Vulkane zu erfahren. Und der Eintritt war auch noch frei, das war natuerlich mal klasse.. :-) Sparen wo es nur geht..
Mo
23
Jan
2012
Napier
Vorgestern bin ich weiter die Kueste runter bis nach Napier. Diese Stadt wurde in 1931 durch ein katastrophales Erdbeben voellig zerstoert und im Art Deco Stil wieder aufgebaut. Hier gibt es fuer mich leider keine Aktivitaet die ich machen will, aber es ist ganz nett. Auch in dem Hostel hier ist es ganz spassig, auch wenn hier mehr Deutsche sind, als Backpacker aus anderen Laendern.
Am Tag der Ankunft hab ich noch ein paar nette Leute kennengelernt und bin mit ihnen noch an den Ocean Beach gefahren.
Heute hab ich noch das neuseelaendische Nationalaquarium besucht. Das Highlight war dann die Fuetterung der Stachelrochen und der Haie. Ach ja, den flugunfaehigen nachtaktiven Kiwi hab ich dort in nem Dunkelraum auch mal beobachten koennen.
Mi
18
Jan
2012
Gisborne
19.01. Surfen
Heute hab ich mich ein weiteres mal mit Surfen am Waikanae Strand versucht. Bin zusammen mit ner Bekannten aus dem Hostel hin. Ich weiss nicht, ob es daran lag, dass wir frueh dort waren, aber die Wellen waren super und dementsprechend gut hat dann auch das Surfen funktioniert. Da ich mir mein Surfboard guenstig aus dem Hostel ausgeliehen hab und nicht wie Sylvie von Franks Surf School, musste ich erneut zum Strand laufen. Aber ich hab dann unterwegs einfach mal den Daumen rausgehalten und siehe da, mich hat dann gleich jemand mitgenommen. Sind schon freundlich die Leute hier
17.-18.01.
Gestern hab ich mich dann aufgemacht und bin nach Gisborne weitergereist. Das Ziel war ein Ort mit Sonnenschein und schoenen Straenden zum Surfen. Das hab ich dann auch vorgefunden. Hab mir Abends dann gleich noch den Sonnenuntergang am Waikanae Beach angeschaut.
Heute hab ich mir dann nen Neopren und ein Board ausgeliehen und bin zum Surfen an den Strand. Das war aber erstmal ne ordentliche Anstrengung bis ich mit dem Zeug am Strand war. Ist ne ziemliche Strecke vom YHA Hostel zum Strand. Und dann hab ich auch noch beim Surfen voll auf den S... bekommen. Die Wellen waren glaub etwas zu heftig fuer mich. Na ja, ich geb nicht auf, morgen gehts nochmal hin. Hab mir sagen lassen, dass es frueh morgens besser sein soll. Wir werden sehen...
Mi
18
Jan
2012
Rotorua
Bis gestern war ich im thermisch aktiven Rotorua. Eigentlich bin ich dort hin, um ne Rafting Tour zu machen. Leider war der Fluss gesperrt aufgrund zu viel Wasser durch die Regenfaelle der Tage zuvor. Das Hinunterstuerzen am 7m Wasserfall blieb mir also erspart. Sehr schade, soll anscheinend richtig klasse sein. Stattdessen haben wir uns am 15.01. ein Mountainbike ausgeliehen und sind in die Redwoods gefahren. Das war dann auch mega klasse. In diesem Wald gibt es Tracks mit einer Laenge von insgesamt 90 km. Die Tracks waren in 3 Schwierigkeiten eingestuft. Die mittlere Schwierigkeit (rot) hat uns aber ausgereicht um voll auf unsere Kosten zu kommen. Fuer diese Tracks waren die Bikes manchmal garnicht ausgelegt, was man ihnen auch schon angesehen hat :-). Es gab steile Abfahrten, Sprungschanzen und Steilkurven. Und das alles ohne Absperrungen oder dergleichen. Einfach durch den Wald an den Baeumen vorbei. Schade dass es bei uns daheim sowas nicht gibt, wuerde sonst wieder oefter auf mein Bike sitzen..
Leider hat sich Dave dann auf den letzten 4 km zum Hostel nen platten Reifen geholt. Naja, dann war halt noch ne kleine Wanderung angesagt. Wir hatten trotzdem jedemenge Spass
Am 16.01. haben wir dann noch ein Aufenthalt in dem Maoridorf Mitai gebucht. Das Programm bestand aus einer grossen Show von Maorikaempfern welche in nem Kanu eingefahren sind und uns im Anschluss etwas ueber die Geschichte der Maori erzaehlt haben. Dann gab es ein All-you-can-eat 'Hangi' Festessen. Es handelt sich dabei um ein Essen welches in einem Erdloch mit heissen Steinen gegart wird. Es gab Huehnchen, Lamm, suesse und normale Kartoffeln und dann noch jedemenge Beilagen. Danach gabs noch nen leckeren neuseelaendischen Nachtisch. Im Anschluss als es dunkel wurde, konnten wir noch hunderte von Gluehwuermchen in dessen Wald besichtigen. Fuer mich war das dann fast zu viel Show, aber im Grossen und Ganzen war es ganz lustig und wir sind mit spannendem Bauch wieder zurueckgefahren. Und das war nach langer Zeit auch mal wieder wichtig ;-)
Fr
13
Jan
2012
Thermal Park - Taupo
Gestern haben wir mal nen gemuetlichen Tag gehabt. Sind unter Anderem zum Fluss Waikato und haben uns in ner Thermalquelle verwoehnen lassen. Das war mal richtig entspannend. Das Wasser welches durch ein kleines Seitenfluesslein in den Waikato muendet ist so heiss, dass man den direkten Kontakt meidet. Erst an der Stelle wo es sich mit dem kalten Wasser des Waikato vermischt, laesst es sich richtig gut aushalten. War schon sehr spassig..
Do
12
Jan
2012
Tongariro - Taupo
Am 09.01. hab ich Auckland mit nem Bus verlassen und bin nach Taupo zum schoenen Lake Taupo weitergefahren. Das war ne gute Entscheidung, denn ausser nem Besuch im Museum gab es fuer mich gross nichts reizvolles an Auckland. Ich bin einfach kein Stadtmensch, musste ich mal wieder feststellen.
Hier in Taupo hab ich anfangs fuer 2 Naechte in der Rainbow Lodge eingecheckt. Mittlerweile hab ich verlaengert, da es mir richtig gut gefaellt. Ich hab in der Unterkunft in Auckland nen richtig netten Englaender (Dave) kennengelernt, der ebenfalls hierher gekommen ist. Mal schauen ob ich mit ihm ein bisschen zusammen weiterreise. Bis jetzt hatten wir die selben Interessen.
Gestern sind wir frueh morgends um halb 5 raus, um ne Bergueberquerung am Tongariro zu machen. Wir sind von nem Bus am Hostel abgeholt und zusammen mit vielen anderen Leuten am Startpunkt des Tracks ausgesetzt worden. Anfangs hat es leicht geregnet und war ziemlich bewoelkt und hat nach schlechten Voraussetzungen ausgeschaut. Aber schon nach der ersten Stunde hat sich der Himmel gezeigt und aufgrund der Anstrengung konnte man dann die Softshelljacke ausziehen. Den Rest der Stecke, also ein Grossteil der 19,4 km, hatten wir dann richtig schoenes Wetter und beste Voraussetzungen.
Die Wanderung war dann echt unbeschreiblich. Es war fast magisch, durch das vulkanisch aktive Gebiet zu gehen. Mit dem Schwefelgeruch in der erwaermten Luft, vorbei an herrlichen Seen. Ich war so begeistert, dass ich vor lauter Fotografieren dauernd beim Wandern unterbrochen wurde. Ich hoffe die Schoenheit der Landschaft konnte ich einigermassen auf den Bildern festhalten. Leider kann ich das nicht zusammen mit dem Geruch dokomentieren :-)
Fr
06
Jan
2012
Neuseeland - Auckland
Gestern Nacht bin ich mit dem Flieger heil in Auckland angekommen. Da hab ich aber dann erstmal ne heftige Sicherheitskontrolle durchlaufen. Es ist streng verboten, Essen oder sonstiges nach Neuseeland einzuschleusen. Deshalb hab ich meine Nektarinen und Kekse schoen brav noch in der kuerze der Zeit nach Ankunft am Flughafen aufgegessen. Beim Abholen meines Gepaecks auf dem Band ist dann ne Dame mit Spuerhund schnell auf mich zugelaufen und meinte, ich soll schnell alle meine Taschen auf den Boden stellen. Die Frage ob ich Lebensmittel im Gepaeck hab, konnte ich daraufhin verneinen. Mir war dann aber schnell klar, was laeuft und hab ihr erzaehlt, dass ich kurz zuvor noch was in der Tasche hatte. Darauf hin hat sie dann nur kurz reingeschaut und mich entlassen. Mensch das ist schon krass wie gut diese Viecher riechen koennen.
Die Kontrolle hatte damit aber kein Ende. Auf dem Einreiseschein musste ich angeben, dass ich ein Zelt mit dabei hab. Darauf hin ist mein Gepaeck durch den sogenannten X-Ray gefahren und mein Zelt wurde separat geoeffnet und durchsucht ob Insekten oder dergleichen darin mitgereist sind. War dann froh als ich das Zelt nach der Prozedur wieder zusammengelegt hatte und fuer das verlassen des Flughafens bereit war.
Ich bin dann von ner Hollaenderin angesprochen worden, ob ich schon ne Unterkunft habe. Sie war auf der Suche nach Begleitung, da sie etwas Angst hatte alleine Nachts durch die Strassen von Auckland zu laufen. Hab sie dann mit dem Bus zu ihrem Hostel begleitet. Leider war ihr Reisefuehrer veraltet und das Hostel war mittlerweile garnicht mehr an demselbem Ort. Durften dann noch mitten in der Nacht mit dem Gepaeck durch die Stadt wandern, bis wir am Ziel waren. Zum Glueck hatte dieses Hostel dann auch noch ein Bettchen fuer mich.
Heute Morgen musste ich dann wegen Checkout um 10 Uhr mal wieder zu frueh aufstehen, um mein gebuchtes Hostel aufzusuchen. Hier ist es ganz chillig, mal schauen wie lange ich hier bleib. Jetzt muss ich erstmal Plaene schmieden, was ich hier so anstellen will und wie ich von A nach B komme.
So
01
Jan
2011
Brisbane bis Sydney mit Franzosen
02.-04.01. Blue Mountains - Katoomba
Nach der Besichtigung von Sydney wollten die Frenchies noch in die Blue Mountains, was mir natuerlich sehr gut in die Planung gepasst hat. Ich hab mich somit noch etwas laenger an sie gehaengt. Fuer die zwei war das aber kein Problem, wir haben uns super verstanden.
In den Blue Mountains wollten die Frenchies einige schoene Aussichtspunkte anfahren und noch Wanderungen unternehmen. Da mein Fuss aber immernoch leicht geschwollen und angeschlagen war, hab ich mich fuer die Wanderung am 2ten Tag ausgeklinkt. Am Schluss hat sich gezeigt, dass dies eine sehr gute Idee war. Die zwei wollten fuer insgesamt 3 Stunden durch den Canyon wandern. Ich hab die Zeit am Parkplatz genutzt um in der Haengematte etwas zu lesen und mein Reisebuechlein auf Stand zu bringen. Irgendwann ist dann die Nacht eingebrochen und die 3 Stunden waren laengst vorbei. Ich hab mir gedacht, die zwei werden schon bald eintreffen und bin in den Van gelegen. Zum Glueck haben die mir den Schluessel zurueck gelassen. Als es dann auf 22 Uhr zu ging und die zwei immernoch nicht zurueck waren, hab ich beschlossen, mir etwas zu kochen. Mein Magen hat schon geknurrt wie verrueckt. Hab nur ein Fruehstueck gehabt, wie die Tage zuvor.
Als ich dann mitten am Kochen war, sind die zwei (nur mit kurzer Hose, Laufschuhe und Digicam ausgestattet) total dehydriert aus dem dunklen Wald hervorgetreten. Anscheinend haben sie sich an einem Punkt verlaufen und sind deshalb einige Kilometer mehr gelaufen oder besser gesagt gerannt, als sie geplant hatten. Nur mit Hilfe des Lichts vom Bildschirm der Digicam haben sie den Weg zurueck gefunden. Anscheinend haben Sie mehrmals an Fluessen gehalten um zu trinken und sind von anderen Wanderern als total verrueckt abgestempelt worden. Die sind echt verrueckt, das kann ich euch sagen...
Am folgenden Tag ging es meiem Fuss schon wesentlich besser und ich konnte mit den zweien eine kleine Wanderung bei den 3 sisters machen. Das war dann nochmal richtig schoen.
Die Blue Mountains heissen uebrigens so, da der Wald aus sehr viel Eukalyptus besteht und dieser Baum einen bestimmten Nebel absondert, welcher dann aus der Ferne betrachtet blau wirkt.
31.12. Silvester
Silvester war dieses Jahr mal ganz speziell und eigenartig. Zuvor hab ich mir beim Surfen an Byron Bay ne kleine Schnittverletzung am Fersen geholt, was sich dann vermutlich durch Schmutz entzuendet hat. Da man an Silvester in Sydney keine Uebernachtungsmoeglichkeit findet, haben wir den Van ausserhalb in nem Wohngebiet zum Schlafen abgestellt. Wir mussten dann glaub ca. 9 km ins Zentrum von Sydney laufen. Haette sehr gerne den Bus genommen, aber die Franzosen wollten absolut nicht. Selbst wenn ich die Kosten fuer die Busfahrt uebernommen haette. Ich bin somit mit meinem angeschlagenen Fuss in die Stadt gelaufen. Als ich angekommen bin, war mein Fuss schon richtig geschwollen und hat mir beim Laufen Probleme bereitet. Nun gut, wir haben uns positioniert um das erste Feuerwerk um 9 Uhr anzuschauen, was uns dann auch gelungen ist. War richtig schoen. Danach war erst mal Blockade auf der Strasse angesagt, da ging absolut nichts mehr. Und die Polizei war total ueberfordert und wusste nicht was machen. Man haette meinen koennen die haben sowas noch nicht erlebt :-)
Danach hat die Katastrophe kein Ende genommen. Wir sind noch rumgezogen umd haben etwas getrunken, aber mein Fuss ist immer schlimmer geworden. Bin durch die Stadt gehuepft. Nach Ende der kompletten Veranstaltung wollten die Franzosen dann wieder zurueck zum Auto, was fuer mich unmoeglich war. Bin dann mit ein paar anderen Backpackern zu ner Hausparty gefahren, wo ich dann mit Eis versorgt wurde. Das war meine Rettung. Aber an Schlaf war dann nicht mehr zu denken. Danach bin ich dann mit dem Bus in die Stadt zurueck gefahren. Zu dieser Zeit war es dann zwischen 6 und halb 7. Die Franzosen waren dann noch nicht zu erreichen. Hab mich dann auf ne Parkbank gelegt und gewartet bis ne Antwort von den zweien gekommen ist. Mittlerweile musste ich feststellen, dass sich noch mein rechtes Auge von der Kontaktlinse entzuendet hat. Es war schrecklich, so fertig war ich schon lange nicht mehr.
Es hat dann Stunden gedauert bis die Frenchies bei mir waren.
Danach war aber noch nicht an Erholung zu denken, die haben mich noch durch die ganze Stadt geschleppt um Sehenswuerdigkeiten anzuschauen vor es zurueck ans Auto ging. Ja, das war mal ein anderes Silvester....
29.12
- Koala Hospital
- Port Macquarie
- Miners-Beach
- Lighthouse of Tacking Point Beach
28.12. Byron Bay - Surfen
Nachdem wir wieder einigermassen fit waren, haben wir den Strand von Byron Bay aufgesucht. Dort haben uns die Franzosen erstmal ein Crepes-Fruehstueck vom feinsten gezaubert. Anfangs mit Zwiebeln und geschnittenem Schinken und anschliessend mit Banane und Nutella. Das war schon ein unvergessliches Fruehstueck, oder besser gesagt Brunch.
Total gesaettigt sind wir dann ueber die Duene zum Strand spaziert und ich konnte meinen Augen kaum trauen. Richtig geile Wellen haben uns erwartet. Die Lokals haben mir aber abgeraten als Anfaenger mit dem Board da rein zu gehen. Somit hab ich mich mal mit dem Bodyboard rangetastet. Zusammen mit Flossen hat man gut vortrieb bekommen und ist dementsprechend durch die Wellen durchgekommen. Hat also super funktioniert. Fuer mich war dann klar, dass ich an diesem Strand mit nem geliehenen Board ins Wasser muss. So sind wir los zu nem Board-Verleih, welcher um die Mittagszeit noch Bretter verfuegbar hatte. Ich war mir sicher, dass ich mal ein richtiges Board ausleihen will und nicht wie bei der Surflernstunde auf ein Styroporbrett stehen will. Der Verleih hat mich mit so wenig Erfahrung aber nicht an ein richtiges kleines Brett gelassen. Ich hab dann mit denen nen Deal ausgemacht, dass ich zurueck komme und ein anderes Brett hole, sobald ich weiss dass ich klar komme. Keine Stunde spaeter hab ich dann das Brett getauscht und siehe da, es hat funktioniert. Von da an hab ich es mir dann richtig dreckig gegeben. Vielleicht war es zum Schluss dann auch etwas zu viel. Hab mir blaue Flecken und ne Erkaeltung geholt. Das Wasser ist im Sueden von Australien leider nicht mehr so warm wie in der Naehe von Cairns. Aber wenigstens muss man sich nicht mehr vor toedlichen Quallen fuerchten.
27.12. Nimbin
Vor wir das naechste Ziel Byron Bay angefahren sind, haben wir noch nen Abstecher in das Hippiedorf Nimbin gemacht. Das war vielleicht mal abgefahren. Schon der Besuch der Kerzenfabrik am Anfang hat gezeigt, dass hier besondere Leute unterwegs sind. Mit uralten selbergebastelten Geraeten wurde dort hantiert. Vor der Fabrik hab ich nen Australier gefragt, ob und warum es ihm hier in Nimbin gefaellt. Er hat gemeint, dass man hier einfach jeden Respektiert, egal ob schwarz oder weiss, egal weche Nationalitaet und egal ob schwul oder nicht. Aber moeglicherweise liegt es auch einfach daran, dass es ein Platz in Australien ist, an dem der Konsum von Cannabis toleriert wird. In 2008 war dort anscheinend ne riesen Razzia, bei der einiges an Drogen beschlagnahmt wurde. Aber das juckt heut Keinen so wie es scheint. Ueberall wird man von Dealern angesprochen, ob man was haben moechte. Und in Cafe’s und auf der Strasse wird kraeftig konsumiert. Auch bis ins hohe Alter!
Vor Einbruch der Dunkelheit haben wir uns noch Schnabeltiere am Fluss angeschaut, dann ging es mit dem Van weiter nach Byron Bay.
In Byron Bay haben wir dann gemaess Empfehlung vom Reisefuehrer den ehemaligen Bahnhof aufgesucht, bei dem anscheinend jeden Abend ne Liveband spielt. Die Empfehlung war echt super und von da an begann dann ne richtig klasse Party...
Wie der Morgen danach war brauch ich euch nicht zu erzaehlen, qber es war es auf jeden Fall wert.
26.12. Surfers Paradise
Diesen Tag haben wir nochmal mit Ben und Delphine verbracht. Wir besuchten Surfers Paradise. Leider war an diesem Tag nichts mit Surfen. Die Wellen waren viel zu hoch und zu stark, deshalb war sogar Schwimmen verboten.
Nach einem Spatziergang am Stand haben wir dann die City von Surfers Paradise unsicher gemacht. Unter anderem haben wir in nem Shop Didgeridoo gespielt; war richtig lustig:
Abends haben wir uns dann nochmal nen Platz fuer ein schoenes BBQ gesucht und dort lecker gegessen.
25.12. Brisbane nach Southport
Am Tag nach Weihnachten hab ich mich von Marco und Meli geloest und bin mit den drei Deutschen (Lexi, Christin und Julia) hinten im Van mit nach Brisbane gefahren. Die haben mich dann am Botanischen Garten abgeladen, wo wir den Van von den Franzosen am Strassenrand gesichtet haben. Ich hab dann dort auf die zwei gewartet und sie danach gefragt ob ich ein Stueck mit ihnen die Kueste runter fahren kann. Sehr gerne haben sie mich dann eingeladen.
Der Plan war dann anfangs, abens in meinem Zeltchen zu schlafen. Die zwei (Grégory, Florian) haben mir dann angeboten, in ihrem Van unter ihrer Liegeflaeche zu schlafen. Ich hab mich dann anfangs gefragt, ob das ueberhaupt geht. Vor allem ob ich mit meiner Groesse da reinpasse. Nach der ersten Nacht (zugegeben mit etwas Bier intus) musste ich jedoch feststellen, dass ich dort besser geschlafen hab wie manch andere Nacht im Zelt.
Wir sind dann an diesem Tag die Kueste runter bis Southport, wo sich die zwei mit zwei weiteren Franzosen verabredet haben. Wir haben somit den Abend mit Ben und Delphine zu nem Abendessen am Strand verbracht. Die zwei sind fuer laengere Zeit mit nem Work and Travel Visa in Australien unterwegs. Es war sehr interessant einige nette Erfahrungen von ihnen mitzubekommen. An dem Platz am Strand konnte ich dann auch noch meine erste und einzige Riesenfledermaus/Flughund sehen. Krasse Viecher sind das.
24.12 Weihnachten
Wie geplant haben wir an Weihnachten unser BBQ am Strand durchgezogen, obwohl das Wetter nur nach Regen ausgeschaut hat. Wir haben alles eingekauft, um fuer 8 Personen Burger, Maiskolben, gefuellte Paprika und Salat bereit zu stellen. Unsere Gruppe bestand dann aus zwei Franzosen welche wir auf dem Segelturn zu den Whitsundays kennengelernt haben, dann noch aus drei Deutschen welche auf Frazer Island in unserer Gruppe waren und zu guter letzt aus Marco, Meli und mir. Wir konnten uns nach laengerer Zeit mal wieder richtig den Bauch vollschlagen. Und es war auch richtig lecker was wir uns zubereitet haben. Gegen spaeter hat sich dann jeder zurueckgezogen um mit der Heimat Kontakt aufzunehmen. Mal wieder mit der Familie daheim zu skypen hat nach laengerer Internetpause mal wieder richtig gut getan. War leider nicht ganz leicht an Internet zu kommen, hab mich deshalb zur Bibliothek fahren lassen, wo ich mir sicher war, dass das starke Wlan ueber die Nacht nicht abgeschaltet wird. Hab mich somit wie ein Obdachloser mit Weihnachtsmuetze und Ipod vor die Tuer gesetzt
Fr
23
Dez
2011
Merry Christmas
Hallo Ihr lieben treuen Blog-Leser. Ich wuensche Euch vorab schon mal frohe Weihnachten und nen guten Rutsch ins neue Jahr 2012. Lasst euch schoen Beschenken. Bei mir gibts dieses Jahr mal nix, aber ich hab dafuer auch keinen Stress was zu besorgen ;-)
Wir sind heute in Noosa Heads angekommen und wollten hier eigentlich auch Weihnachten feiern, also halt mit BBQ am Strand und so. Aber momentan ist es sehr regnerisch hier und die Aussicht ist leider bis Montag auch nicht besser. Das schlechte Wetter zieht sich leider ueber nen Grossteil der Ostkueste. Weiterfahren bringt es also auch nicht wirklich.
Hier waere auch ein klasse Strand um Surfen zu gehen. Wir haetten uns vorher schon fast ein Brett geliehen, aber dann ist der Regen heftig ueber uns hergefallen. Na ja, wir werden schon noch zu ein bisschen Spass kommen ...
Bis dann
Do
22
Dez
2011
Frazer Island - Safari
Vorab erstmal die Bemerkung, dass ich leider nicht die Zeit hab, um schoene Formulierungen und korrekte Saetze zu bringen. Internet ist leider nicht mehr so guenstig und oft verfuegbar wie in Thailand, da muss ich mich immer sputen.
Heute kam ich von ner 3 Tage / 2 Naechte Tour zurueck. Es ging mit nem Allrad-Toyota inkl. Zelt und Verpflegung auf die Weltgroesste Sandinsel Frazer Island. In unserem Auto war eine Gruppe mit insgesamt 8 Leuten. Zusaetzlich gingen mit uns noch einige weitere Autos auf die Insel. Das Programm auf der Insel hat in Kuerze folgendermassen ausgesehen:
- Fahrt durch den Dschungel zum Suesswassersee Lake Mc Kenzie
- Fahrt am endlos scheinenden Strand
- Besuch der Champagne Pools und nem coolen Aussichtspunkt
- Wanderung zum Lake Wabby
Nachdem wir an unserem Campplatz hinter einer Duene angekommen sind, mussten wir unser Zelt und den Essensbereich aufbauen. Danach gab es noch eine weitere Einweisung und die Warnung vor Gefahren auf der Insel. Es wurde zur Sicherheit nochmal erwaehnt, dass wir wegen Spinnen und Schlangen nicht in Gebiete mit hohem Gras gehen sollen. Wegen Dingos (Wildhunde) sollten wir unsere Lebensmittel und andere Gegenstaende wie Sonnencreme etc. nach Gebrauch immer in den Gelaendewagen einschliessen. Auch sollten wir wegen diesen Genossen nicht alleine zum Pinkeln gehen, was dann aber gegen Spaeter keinen mehr interessiert hat. Grosse Gefahr besteht aber eig. nur fuer Kinder. Es sind anscheinend schon welche getoetet worden.
Eine weitere Gefahr war noch das Meer um die Insel. Es ist streng verboten dort baden zu gehen. Neben starker Stroemung gibt es dort gefaehrliche Quallen und Haie. Aber umso verwunderlicher, dass wir unser Geschirr jeweils nach dem Essen im Meer abspuelen mussten. Ich sag euch, es ist nicht einfach ne Gusspfanne mit eingebrannten Essensresten und Fett im Meer ohne Spuelmittel zu waschen. Das war kein Spass... (Wir haben halt jeweils noch Sand zur Reinigung verwendet :-))
Zur Zubereitung der Mahlzeiten war jede Gruppe fuer sich selber zustaendig. Die Lebensmittel waren fuer uns schon alle fuer spezielle Mahlzeiten zusammengestellt. Gemaess Anleitung durften wir uns dann unsere Mahlzeiten zubereiten. Aber da irgendwann zwischen den Gruppen das Zeug etwas durcheinander gekommen ist, war etwas Improvisation angesagt. Wir hatten in unserer Gruppe 3 Frauen und 5 verfressene Jungs, dementsprechend waren die Lebensmittel meist nicht ausreichend um satt zu werden.
Um die verschiedenen Sehenswuerdigkeiten auf der Insel zu besuchen, durfte staendig jemand anderes den Gelaendewagen fahren. Am aufregensten war natuerlich die Fahrt durch weichen Sand in huegeligem Gelaende. Da hat die Karre manchmal ganz andere Sachen gemacht, als man wollte. Aber jeder konnte gut mit dem Toyota umgehen, so dass wir nicht stecken geblieben sind und auch das Auto nicht geschrottet haben. Somit haben alle wieder ihre Kaution zurueck bekommen :-)
Da auf der Insel keine Seife oder dergleichen erlaubt war, konnten wir diese 3 Tage nicht Duschen gehen. Mal abgesehen davon, dass es garkeine Duschen gab. Somit wurden die Ausfluege an die Suesswasserseen genutzt um sich etwas zu reinigen :-)
Richtige Toiletten hat man dort auch nicht gefunden, nur Plumps-Klos. Und beim Camp durfte man sich fuer "Big Business" ne Klappschaufel nehmen, 50m Abstand nehmen und dann 50cm tief ein Loch buddeln. Fragt ihr euch auch, warum 50cm? Anscheinend wieder wegen den Dingos. Ich bin zum Glueck um so ne Aktion drum rum gekommen!
Die Zeit auf der Insel war echt klasse. Wir hatten schoenes Wetter bis zum Schluss und ich konnte wieder einige Tiere in freier Wildbahn sehen. Es waren Spinnen, Warane / Echsen, irgendein bisher mir unbekanntes Insekt (siehe spaeter das Foto) und natuerlich Dingos.
Abends nach dem Essen wurde dann unter dem Essenszelt noch reichlich Bier und Goon (Weinaehnliches Getraenk) getrunken, um nach der Party gut zu schlafen. Das Problem lag naemlich daran, dass aus Platzgruenden keine Isomatten mitgenommen wurden (ist generell so, hat aber keiner erwaehnt). Auf dem harten Sandboden haette man ohne dieses Schlafmittel nicht pennen koennen. Zum Glueck hatten Marco und ich noch ein zusatzliches kaputtes Zelt repariert, so dass ich darin alleine Schlafen konnte. Ich glaub zu dritt in so nem Zelt ist es nochmal schlechter zu schlafen. Ich bin dann quer reingelegen, da das Zelt nur ca. 1,85 lang war. War dann schon so ein kleiner Luxus auf der Insel .... :-)
Alles in allem war der Trip echt klasse und die 290$ haben sich gelohnt.
So
18
Dez
2011
Agnes Water - Surfen
Heute waren wir bei Agnes Water um Surfen zu lernen. Ich haette ja nicht gedacht dass es bei den ganzen Fun-Aktivitaeten noch ne Steigerung gibt, aber ich glaub Surfen ist mittlerweile das spassigste was ich gemacht hab. Nach kurzer Einweisung und Trockenuebungen ging es relativ schnell in die brechenden Wellen. Anscheinend waren es fuer Anfaenger etwas zu hohe Wellen, aber unser Surflehrer hat uns trotzdem reingeschickt. Ich muss sagen es ist sehr anstengend um durch die strandnahen Wellen durchzukommen. Wenn man weiter draussen ist, geht es dann wieder. Dann wenn man draussen ist, umdrehen, auf die richtige Welle warten und dann paddeln was das Zeug haelt und drauf auf das Brett. War schon sehr geil. Hab sogar einige Wellen reiten koennen. Bin richtig stolz auf mich. Diese Sportart werde ich in Australien auf jeden Fall nochmal versuchen. Dann mit ausgeliehenem Equipment und ohne Surflehrer. Melanie und Marco sind auch nicht abgeneigt.. Jippie
Fr
16
Dez
2011
Die Kueste runter
10.12. Die erste Uebernachtung im Mietauto
Mittlerweile ist sehr viel passiert, aber ich fang trotzdem ziemlich weit vorne mit berichten an. Nach dem Aufenthalt in Cairns habe ich mich meinen Freunden Marco und Melli angeschlossen, um mit deren Mietauto die Kueste runter zu fahren. Wir sind nach einem Gratis Backpackeressen in der Tequila-Bar abends um ca. 18:00 Uhr losgefahren. Nachdem wir ne gute Strecke gefahren sind, haben wir nach nem Campingplatz ausschau gehalten. Hat leider alles schon geschlossen gehabt. So haben wir uns dafuer entschlossen wild zu campen. Die zwei im Zelt und ich im Auto auf ner Luftmatratze. Die Nacht im Auto war ziemlich heiss, aber total uebermuedet konnt ich richtig gut schlafen. Morgends wurden wir durch krass laute Geraeusche geweckt. Wir konnten es dann nicht genau zuordnen, aber es war wohl ein Vogel der wie ein Affe klingt. Wir sind so zum glueck ziemlich frueh aufgestanden, so dass wir frueh zusammenpacken konnten. Beim Rauskrabbeln aus dem Auto hab ich dann meinen Augen fast nicht getraut. Eine Horde Kaenguruhs und Wallabies sind in der Naehe rumgehuepft. War echt klasse diese Gestalten mal zu sehen. Nach ein paar Fotos und Videos haben wir uns dann schnell wieder auf die Fahrt gemacht.
11.-12.12. Josefine Wasserfaelle
Unser naechtes Ziel waren die Wasserfaelle in den Tablelands. Die Landschaft war sehr gruen und voll mit Bergen und Regenwald und dementsprechend viele Wasserfaelle haben wir dort angetroffen. Wir haben dann einen Wasserfall nach dem anderen angefahren. Unuebertreffbar war aber zum Schluss dann der Josefine Wasserfall. Landschaftlich der Oberhammer und der Stein war an einer Stelle durch Wasser und Steinpartikel so geschliffen, dass man dort rutschen konnte. Da wir dort erst mittags bis abends dort ankamen, haben wir beschlossen, am naechten Tag nochmal her zu kommen um richtig Spass zu haben.
Gesagt getan, wir haben uns mit Lebensmitteln eingedeckt und dann an einer Raststelle eingecheckt um uns ein leckeres Essen zu kochen und dann dort zu ubernachten. Die Nacht war dann etwas komplizierter, da es lange und heftig angefangen hat zu regnen. Ich hab dann schwitzend im geschlossenen Auto gelegen und die anderen zwei haben im stroemenden Regen ihr Zelt unters Dach auf den Beton gezogen.
Das Fruehstueck und dann die Zeit am Wasserfall hat die ueble Nacht aber wieder schnell vergessen lassen. Wir hatten dann richtig viel Spass am Wasserfall. Rutschen, schwimmen, picknicken und dann noch ne Runde in der Haegematte zwischen zwei Baumen ein Nickerchen machen war echt klasse. Irgendwann hat uns dann wieder ein Gewitter mit Regenschauer ueberrascht. Wir haben uns aber den Tag nicht versauen lassen und sind einfach nochmal Plantschen gegangen. Dann zum Schluss noch auf den aufgewaermten Steinen gelgen und den Regenwald nass in der Badehose verlassen :-) Schoen wars
12.-13.12. Horrornacht
Nach den Wasserfaellen um ca. 14:00 Uhr haben wir entschlossen, eine laengere Strecke zu fahren. So sind wir dann in die Nacht reingefahren und haben erneut ein Problem gehabt, einen Campingplatz bzw. Rastplatz zu finden. Nach langem suchen sind wir dann wieder auf einen Rastplatz gestrossen, bei dem sich uebermuedete LKW- und PKW-Fahrer ausruhen koennen. Wir hatten dort wieder Baenke, eine Ueberdachung und eine Toilette. Passt schon haben wir uns gedacht...
Nachdem wir dann gleich das Zelt vorsichtshalber unter dem Dach aufgeschlagen haben, haben wir uns noch etwas kleines gekocht und dabei festgestellt dass doch ne Menge Mossis (Moskitos) unterwegs sind. Trotzdem haben wir entschlossen noch meine Haengematte zwischen zwei Betonpfeilern aufzuspannen. Ist mir als beste Schlafmoeglichkeit vorgekommen. Beim Versuch dort drin zu schlafen, bin ich dann aufs heftigste von Mossis attakiert worden. Das Schlimmste war, dass sie auch durch die Folie/Plane von unten durchgestochen haben. Und somit hat dann die Horrornacht begonnen. Ich hab nach keinen 5min beschlossen, dass ich so nicht schlafen kann. Also Haengematte wieder abgebaut und ins Auto gelegen. Da der Kofferraum voll war, hab ich beschlossen auf dem zurueckgeklappten Beifahrersitz zu schlafen. Da es enorm heiss war, musste ich zwei Fenster auflassen. Es ging aber nicht lange bis das Auto voller Mossis war, da hat selbst das Moskitospray nichts geholfen. Ok, dann hat nichts geholfen und ich hab Marco um sein Moskitonetz gebeten. Da das Auto bereits voll mit dem Viechern war, musste ich das Netz so gut es ging im Auto zwischen Scheiben, Spiegel und Sitzlehne spannen. Das ging leider nicht so gut und dementsprechend ist viel Netz an der Nackten Haut angelegen. Da bin ich dann leider auch wieder gestochen worden. Nach langem Hin und Her, hab ich dann beschlossen dass ich so nicht schlafen kann. Mittlerweile hab ich mich aber doch schon bis 2 Uhr durchgequaelt. Dann hab ich fuer mich gedacht, dass ich einfach lange Kleidung anziehe und die Nacht nach Kaenguruhs und Schlangen durchforste. Ich hab leider nichts ausser Mossis und Riesenkaefern angetroffen und viel Zeit hab ich damit auch nicht tot geschlagen. Der Morgen war noch weit entfernt.
Zu guter letzt hatte ich die Idee, das Moskitonetz ueber ne Bank zu legen und die Luftmatratze nach dem Aufblasen drunter zu legen. So hab ich dann noch mehr oder weniger gut den Rest der Nacht verbracht. Wir haben dann einheitlich beschlossen ohne grosse Koerperpflege und Fruehstueck diesen Schrecklichen Platz zu verlassen. Hoffentlich nie wieder so ne Nacht..
13.12. Fahrt nach Airlie Beach
Nach der schrecklichen Nacht haben wir uns auf unser naechstes Ziel konzentriert, was eine Segeltour bei den Whitsunday Inseln sein sollte. Aber wie es einmal so ist, wenn es mal beschissen laeuft, dann gleich richtig. Kurz vor dem Erreichen von Airlie Beach hat unser Auto nicht mehr richtig hochgeschalten und die Motorwarnleuchte hat aufgeleuchtet. Wir haben darauf hin die naechste Tankstelle angefahren und von dort aus den Autoverleih kontaktiert. Die haben uns dann mitgeteilt, dass wir zur nahegelegenen Werkstatt fahren sollen. Nach einem kurzen Check hat sich dann herausgestellt, dass das Automatikgetriebe den Geist aufgegeben hat. Nach laengerem Hin und Her haben wir dann unsere wichtigen Sachen zusammengepackt und uns mit dem Taxi zum naechsten Backpackerhostel fahren lassen. Dort sind wir dann kurz vor nem Platzregen ziemlich fertig angekommen und haben von ein paar wenigen Lebensmitteln noch was zum Essen gekocht. Danach war bis zum Abend weiterhin Stress angesagt, um nen Segeltrip fuer die naechsten 3 Tage zu buchen.
14.-16.12. Segeltrip Whitsunday Islands
Wir konnten zum Glueck noch rechtzeitig den Segeltrip buchen und am Abend davor noch ne grosse Packung Bier einkaufen. Morgends haben wir uns dann mit einer Gruppe von insgesamt 9 Personen und 2 Crew-Mitgliedern getroffen um uns auf dem Segelschiff Ragamuffin II einzuquartieren. Hab ich mir ehrlich gesagt etwas groesser vorgestellt die ganze Geschichte. Da war echt nur alles in Kleinformat vorhanden. Nur gut, dass ich mir meiner Groesse ausgestreckt auf meiner Liegeflaeche Platz gefunden hab.
Der Segeltrip war dann aber richtig lustig. Das Highlight war die Insel Whitsunday mit dem Whiteheavenbeach. Der Strand war unglaublich schoen mit krass weissem feinen Sand. Der Guide hat uns schon vorgewarnt, dass der Sand jegliche Elektronikgegenstaende zerstoeren kann. Zum Glueck hab ich ja ne Wasser- und Staubdichte Kamera gekauft :-), musste mir deshalb keine Sorgen machen. Am Strand konnten wir dann Stachelrochen und kleine Haie beobachten, welche im seichten Wasser geschwommen sind.
Am darauf folgenden Tag war dann noch ne Runde Tauchen angesagt. Auch die anderen ohne Tauchschein konnten bei nem Intro-dive mal schauen ob Tauchen was fuer sie ist. Ausserdem konnten wir an vielen Stellen mit quallensicheren Anzuegen ins Wasser um zu schnorcheln. Mit Toastbrot haben die Guides die Fische angelockt. War manchmal fast zu viel Fisch ;-) Ne Wasserschildkroete haben wir dann auch noch auf Foto und Video festhalten koennen.
Gestern sind wir dann wieder angekommen und konnten zum Glueck dann das repariete Auto wieder abholen. Heute gehts dann wieder weiter ein Stueck die Kueste runter...
Sa
10
Dez
2011
Great Barrier Reef
Die letzten 2 Tage war ich draussen am Riff um meine Taucherfahrung zu erweitern. Mit nem grossen Katamaran ging es raus an den ersten Tauchplatz. Dort haben wir dann unsere ersten 3 Tauchgaenge unternommen. Ausser vielen anderen Nationalitaeten war auch noch ein Deutscher an Bord, welcher dann fuer alle Tauchgaenge mein Tauchbuddy war. Fuer den ersten Tauchgang haben wir uns noch nen Guide geleistet, die restlichen Tauchgaenge sind wir alleine runter.
War auch etwas krass, als gleich am Anfang ne Frau von nem Trigger-Fisch attakiert wurde. Aber ausser zwei blutigen Stellen ist nichts weiter passiert. Es hat sich schnell gezeigt, dass es ne richtige Entscheidung war, sowas zu buchen. Die Unterwasserwelt ist noch atemberaubender als in Thailand. Ausserden haben wir hier auch endlich mal Schildkroeten vor die Linse bekommen. Nach dem Tauchen war man immer sehr fertig und Hungrig. Aber auf dem Schiff wurden wir gut verkoestigt, so konnten wir uns immer wieder fuer den naechsten Tauchgang praeparieren.
Am besten fand ich aber den Night-dive. Schon im Voraus wurde uns erzaehlt, dass die Chancen gut stehen in der Nacht viele Haie zu sehen. Und so kam es dann zum Glueck auch. Vor Einbruch der Dunkelheit hat die Crew mit Essensresten die Fische angelockt. Da waren dann auch gleich mal ein paar graue Riffhaie dabei. Und die sind dann auch geblieben, bis zu unserem Tauchgang. Beim Sprung ins Wasser war mir noch ein bisschen mulmig, aber dann war es mega cool. Die Haie sind in unmittelbarer Naehe an uns vorbeigeschwommen. Und wenn man sie mit der Taucherlampe angeleuchtet hat, haben deren Augen richtig krass geleuchtet. :-)
Gestern haben wir dann den Abend in der Gruppe noch in ner Bar ausklingen lassen. Muss gestehen, damit hab ich noch etwas zu kaempfen. Dazu kommt noch das Gefuehl wie wenn man noch auf nem wankenden Schiff waere. Echt nicht angenehm...
Heute Abend gehts wahrscheinlich die Kueste runter.
Di
06
Dez
2011
Cairns
Gestern hab ich mich schweren Herzens von Woy Woy und der netten Family Godds verabschiedet. Ich bin zuerst mit der Bahn nach Sydney und dann direkt mit dem Flieger hoch nach Cairns geflogen. Der Flug war sehr kurzweilig, hatte ne nette Asiatin neben mir, mit der ich mich wahrscheinlich die Haelfte der Flugzeit unterhalten habe. Und wieder hab ich einiges dazugelernt... :-)
Am Flughafen angekommen war es dann schon ziemlich spaet und ich bin mit nem Bus zum Central YHA gefahren. Ebenfalls im Bus war dann noch Jemand aus Muenchen, welcher gerade fuer 2 Monate in Australien ist. Beim Aussteigen aus dem Bus hat er gemeint, ob ich auch aus Deutschland komme. Ich hab dann gemeint: "Wieso sieht man mir das an?". Er so: " Nee, aber du hast beim Aussteigen ausser Englisch noch irgendwas auf Deutsch gesprochen!". Soo da muss einer aber noch ein bisschen ueben. Aber ich muss sagen, seit dem Anfang der Reise hat sich mein Englisch schon erheblich gebessert. Ohne Hemmungen kann ich mich gewaehlt ausdruecken und mich verstaendigen.
Die Nacht war richtig bescheiden. Erstens konnte ich nicht einschlafen, was aber wahrscheinlich an dem Kaffe lag, welchen sie mir im Flugzeug versehentlich als Tee angepriesen haben. Und dann war da noch einer in unserem gemischten 6-Bettzimmer, welcher fast die ganze Nacht durch sehr heftig geschnarcht hat. Da ich von meinen Ohrstoepsel nur noch einen gefunden habe, musste ich fuer das andere Ohr den Ipod Kopfhoerer nehmen. So war ich dann die ganze Nacht beschallt. Warscheinlich bin ich deshalb gerade etwas wie unter Drogen. Total zittrig. Hoffe ich kann das bis morgen wieder ausgleichen.
Nachher gehts noch an den Strand runter. Baden kann man dort anscheinend nur in ner Lagune. Am Meer ist es zu gefaehrlich, da dort Krokodile sind. Hoffe ich krieg eines vor die Linse ;-)
Morgen gehts wahrscheinlich zum Tauchen raus ans Great Barrier Reef. Mal schauen ob ich die Kohle fuer nen 3 Tages Trip ausgebe. Anscheinend soll sich das lohnen. Das wuerde dann 11 Tauchgaenge bedeuten. Und bei dem Night-Dive soll die Wahrscheinlichkeit hoch sein, Haie zu sehen. Jippie...
Fr
02
Dez
2011
Ankunft in Sydney
So nun kann ich endlich auch mal was zu meiner Ueberschrift hinzufuegen. Hier in Australien ist leider nicht an jeder Ecke ein super guenstiges Internetlokal. Und ueber meinen neu erworbenen Ipod Toch kann ich leider kein Textfeld einfuegen, warum auch immer.
Nun denn, ich bin am 01.12. erfolgreich mit dem Flieger in Sydney angekommen. Hab unterwegs noch meinen Sitznachbar Pasha kennengelernt. Ein sehr netter Mensch, welcher mir gleich noch ein paar Tipps mit auf den Weg gegeben hat.
Nach dem Flug hab ich mir gleich am Flughafen noch ne Simkarte fuer mein Handy geholt und mir ein Ticket fuer Bahn und Bus gekauft. So bin ich dann auch recht entspannt bis nach Bondi Beach gekommen. Doch dann hatte ich leichte Probleme, die Jugendherberge zu finden. Obwohl ich mich nicht weit davon entfernt aufgehalten hab, konnte mir anfangs keiner sagen wo die Unterkunft Bondi Beachhouse ist. Dann bin ich aber gluecklicherweise noch an einen Neuseelaender geraten, welcher mich bis fast vor die Tuere gebracht hat. So hab ich dann kurz vor Schliessung der Rezeption noch eingecheckt. Der Kollege an der Rezeption war trotz leichtem Ozzy-Akzent relativ gut zu verstehen, trotzdem hab ich ihn drauf hingewiesen, etwas Ruecksicht mit mir zu haben. In der Juhe war ich in einem 4Mannzimmer untergebracht. Die anderen haben schon geschlafen als ich ins Zimmer kam. Zum Glueck hab ich ne Stirnlampe mit dabei, hab ich mir gedacht. Natuerlich hat die auf einmal nicht mehr funktioniert. Im Nachhinein wusste ich warum. Die war waehrend dem Flug im Hauptgepaeck und selbstverstaendlich auch den -50 Grad Celsius ausgesetzt, das hat ihr wohl nicht so gefallen. Hat aber dann doch noch alles geklappt und ich konnte mich von dem harten Tag erholen und etwas schlafen.
Bondi Beach
Am naechsten Morgen hab ich mich dann aufgemacht um noch etwas die Umgebung und den Bondi Beach zu erkunden. Ich bab dann feststellen muessen, dass es eine gute Idee war, das Hostel am Strand und nicht eines in der Mitte von Sydney auszuwaehlen. Es war 'pretty nice' dort. Ich denke die Bilder zeigen es. Es war sehr windig dort und ich musste tatsaechlich mal waermere Kleidung anziehen. Nach der Strandbesichtigung hab ich mich dann aufgemacht, um mein erstes Fruehstueck in Australien zu suchen. Menschen die mich gut kennen, koennen es vermutlich kaum glauben, aber mein Fruehstueck war ein Cheeseburger im McDonalds. Gut ich gebs zu, es lag am kostenlosen WiFi. Schliesslich musste ich ja mal checken was es so neues gab. Und das WiFi in der Juge war mit 1$ pro 15 min relativ teuer.
Woy Woy
Nach dem Fruehstueck hab ich mich dann aufgemacht, um weiter noerdlich nach Woy Woy zu fahren. Dort wohnt eine Freundin mit ihrem Freund, welche wir in Thailand kennengelernt haben. Die zwei sind supernett und haben mir bereits in Thailand angeboten, sie spaeter zu besuchen. Dieses Angebot hab ich selbstverstaendlich angenommen und bin mit dem Zug zu ihnen gefahren.
Ich bin momentan immernoch in Woy Woy und seit dem ich hier angekommen bin, hab ich mega viel und unglaubliches erlebt. Ich schaffe es nicht, alles hier niederzuschreiben. Aber ein paar Abrisse nachfolgend..
Am Anfang haben wir uns aufgemacht, um Umina-Beach zu sehen. Das Wetter war stets relativ windig, aber trotzdem schoen um sich den Strand anzuschauen. Es war echt umwerfend. Am beeindruckensten fand ich die Felsformationen welche durch das Wasser entstanden sind. Da hat das Klettererherz hoeher geschlagen.
Gestern haben wir einen weiteren Strand (Terrigal Beach) angefahren, was ebenfalls richtig schoen war. Danach war an einer anderen Stelle noch die Fuetterung von Pelikanen angesagt, das war auch sehr spektakulaer.
An saemtlichen Stellen die ich bisher gesehen hab, gab es viele bisher unbekannte Pflanzen und Tiere. Ich bin sehr enthusiastisch wenn ich was neues sehe, muss fuer die Australier bestimmt aussehen, wie wenn einer vom Mond kommt :-)
Gestern haben wir den Tag noch mit einem Dinner in ner Kneipe ausklingen lassen. Was ich bis dorthin noch nicht wusste, dass sich die Australier gerne mal einen hinter die Binde kippen. Vor allem am Wochenende. So haben wir dann die Happy hour voll ausgenutzt und fuer guenstige 3$/Bier richtig zugelangt. Danach hat dann noch ne Live-Band in der Kneipe gespielt und der Abend ist richtig lustig geworden. Jetzt weiss ich auch, dass Australier sehr gerne Zocken und vor allem auf Hunderennen und Pferderennen stehen. Ich glaub Spielautomaten und Zeugs zum Zocken findet man in jedem Pub. Bruederchen, da wurdest du dich wohlfuehlen :-)
Entrance
Hinterm Haus der Dodds in Woy Woy
Fr
25
Nov
2011
Pai
Gestern ging es mit dem Localbus weiter in den Norden hoch in das kleine Oertchen Pai. Ausser uns zwei Auslaendern waren nur noch Einheimische im Bus, welche wahrscheinlich in den Urlaub fuhren.
Nach einer 4-stuendigen wackeligen Fahrt mit dem alten Bus war ich dann sehr froh als wir angekommen sind. Ich hab meine langen Beine nicht zwischen den fuer Asiaten ausgelegten Sitzabstand untergebracht. Links und Rechts queren war angesagt. Ausserdem war waehrend der ganzen Fahrt die Tuer auf und mehrere Ventilatoren haben geblasen. Das war dann so kalt dass selbst Thais dick eingepackt waren und manche sogar Handschuhe getragen haben :-)
In Pai haben wir uns ein suesses Bambus-Bungalow rausgesucht welches sich in der Nacht dann zum Insektenparadies geoutet hat. Auf den beigefuegten Bildern koennt ihr die Riesenspinnen und die Kakerlake erkennen, welche uns etwas Unbehaklichkeit verschafft haben. Die groesste Spinne war bestimmt 10-12 cm gross. Wir haben dann gleich mal uebers WiFi gegoogelt ob die Spinnen uns was anhaben koennen. Anscheinend ist der Biss nicht schlimmer als der Stich einer Biene. Na dann gehts ja nochmal....
Aber das Resort haben wir direkt nach dem Aufstehen als erste Tat gewechselt. Jetzt haben wir fuer den Aufpreis von 2,50 EUR ein gemauertes Zimmer :-).
Fuer heute haben wir uns mal wieder nen Roller gemietet und erkunden wahrscheinlich etwas die Gegend.
Mi
23
Nov
2011
Erlebnisse in Chiang Mai
21.11. Tempelbesichtigung
Vorgestern haben wir uns fuer eine Tempel-Besichtigungstour entschieden. Zu Fuss haben wir uns aufgemacht, um die im Reisefuehrer beschriebenen Tempel abzuklappern. Unterwegs wurden wir dann von einem netten `Rikscha`-Fahrer bequatscht und haben uns dann ueberreden lassen, dass er uns von Tempel zu Tempel faehrt und uns dabei noch ein paar Sachen erklaert. Die Fahrt war dann sehr nett. Der Mann hat sich mit uns beiden im Gepaeck ganz schoen einen abgestrampelt :-). Als die Tempel besichtigt waren hat sich nach nem leckeren Pad Thai leider die Story etwas zum Negativen gekehrt. Mit anscheinend seinem Bruder ist die Fahrt mit dem Tuk Tuk weitergegangen. Wir waren nach einer langen Fahrt nicht mehr ueberrascht, als wir in ner Factory ankamen. Man hat uns also zu nem Schmuckgeschaeft gekarrt und auf ein gutes Geschaeft gehofft. Aber nicht mit uns. Im direkten Weg haben wir den Laden passiert und schnell wieder verlassen. Das Geschaeft war damit geplatzt und die beiden Kollegen etwas angesauert. Wir natuerlich auch. Man wollte uns danach zu einer zweiten Factory bringen. Ich hab ihm dann aber sehr schnell klar gemacht, dass wir nur noch ins Hotel wollen. Naja das war auch mal wieder eine Erfahrung...
22.11. Elefantenfarm
Gestern haben wir uns zusammen mit Marco und Meli zwei Roller ausgeliehen und sind damit zur Elefantenfarm gefahren. Die Fahrt war schon mal wieder ein Abenteuer. Es reicht natuerlich nicht, dass man mit der `falschen` Strassenseite zu kaempfen hat, wir mussten uns durch heftigen Verkehr durchschlagen. Aber es hat nicht lange gedauert, bis wir uns den Einheimischen angepasst hatten und ebenfalls im vollen Recht gedraengelt haben. Macht dann doch auch riesig Spass...
Als wir nach langer Fahrt angekommen sind, ging auch schon direkt die Elefantenshow los. War sehr beeindruckend was die den respekteinfloessenden Tieren alles beibringen koennen. Von Fussballspielen ueber Dartspielen zu Bilder malen und vieles mehr... Danach noch ne schoene Ablichtung mit den Dickhaeutern und es ging weiter um ein leckeres Mittagessen zu suchen.
Nach dem Essen haben wir uns mit dem Roller aufgemacht um noch ein wenig das Hinterland anzuschauen.
Der Ausklang war dann noch mit Marco in ner Bar mit nem schoenen Mai Thai und Billard.
Heute, Kochkurs
Endlich bin ich zu meinem heiss ersehnten Kochkurs gekommen. Wir sind in ner grossen Gruppe mit dem Pickup zuerst zu nem lokal Market gefahren und haben uns dort die Zutaten erklaeren lassen. Danach ging es weiter auf ne abgelegene Organic Farm. Nach Begutachtung von diversen Kraeutern ging es an die Zubereitung von mehreren sehr leckeren Essen. Bei mir waren es Tum Yam Suppe, Green Curry, Steam fried basil leaves with Tofu, Pad Thai und zum Nachtisch banana in coconut. Ich war glaub der einzige von allen, welcher alles restlos gezwungen hat. Aber heute brauche ich auch ehrlichgesagt nichts mehr (ausser nen Cocktail!). Hat alles sehr viel Spass bereitet. Hoffe ich kann mit Hilfe des ausgehaendigten Kochbuchs spaeter Daheim noch was machen.
So, jetzt lass ich den Abend in der Bar ausklingen...
Fr
18
Nov
2011
Das Ende auf Kho Tao
Die schoene Zeit auf Kho Tao hat leider ein Ende. Unser Tauchkurs ist vorbei und schliesslich wollen wir auch noch was vom Norden sehen. Aber zunaechst noch ein paar Worte zum Tauchkurs:
Wie bereits erwaehnt mussten wir fuer die zwei letzten Tauchgaenge sehr frueh raus. Fuer manch einen ist 6:30 Uhr nicht frueh, aber wenn man sich mal dran gewoehnt hat um 8:00 bis 9:00 Uhr aufzustehen, fuer den ist das definitiv frueh!
Wir haben wie gewohnt unsere Packtasche mit Flossen, Taucherbrille und Tauchweste abgeholt, dann noch den passenden Neopren eingepackt und dann ging es runter an den Strand. Dort haben sich dann unsere und ne weitere Tauchgruppe versammelt um mit dem Longtailboot raus auf ein groesseres Schiff zu fahren. Die Gruppe ist voller Vorfreude und Aufregung Richtung Tauchgebiet Chumphon gefahren. Es waren 40 min Fahrt dorthin. Drei aus unserer Gruppe haben vorsichtshalber ne Tablette gegen Seekrankheit eingeworfen. Jana hat es auch betroffen. Ich hab mir hingegen ne Tablette fuer befreite Ohren geben lassen. Keine Ahnung ob das was hilft, aber sicher ist sicher.
Waehrend der Fahrt haben wir wie gewohnt unsere Ausruestung hingerichtet, uns angezogen und uns gegenseitig gecheckt. Der Partnercheck ist wichtig und wurde auch vom Tauchlehrer ueberprueft.
Eine Besonderheit bei den Tauchgaengen an diesem Tag war die Tatsache, dass wir einen professionellen Unterwasserfilmer dabei hatten. Wir sollten also bei diesem Spass aufgenommen werden. Nach letzten Instruktionen ueber die Aktionen unter Wasser hat der Spass begonnen. Wir sollten zunaechst alle mit einem James Bond Sprung ins Wasser huepfen und dann zusammen Richtung Boje schwimmen um uns zu versammeln. Als wir alle vollstaendig waren, sind wir geschlossen paarweise abgetaucht. Da ich die groessten Probleme mit dem Druckausgleich hatte, durfte ich die Geschwindigkeit vorgeben. Hat zum Glueck wesentlich besser geklappt, als am Tag davor. Als wir auf der Tiefe von 18m angekommen sind, durften wir paarweise dem Tauchlehrer folgen. Es war mega spannend an dieser unglaublichen Fischvielfalt vorbeizuschwimmen. Am uberwaeltigsten waren fuer mich ein riesiger Schwarm von Barrakudas und zwei Rochen, welche wir gesehen haben.
Als wir an einem korallenarmen Platz mit Sandboden angekommen sind, durften wir ein paar Uebungen vorfuehren. Es war unter anderem die Aufgabe, die Brille abzuziehen, wieder aufzusetzen und von Wasser zu befreien. Sehr cool war, dass wir nach Beendigung dieser Aufgabe unter Wasser noch unsere Tauchlizenz ausgehaendigt bekommen haben.
Spassig war auch das Unterwasserrennen welches wir ohne Flossen gemacht haben. Aber diese Aktionen zeig ich euch am besten in dem Video welches von uns zusammengeschnitten wurde. Dieses Video haben wir am selben Abend noch zusammen an der Strandbar anschauen duerfen. Der Kerl hat wirklich klasse Arbeit geleistet. Ich muss zugeben ich war etwas neidisch auf diesen Job, ich glaub sowas koennte mir auch gefallen.
Ach ja, ich hab mir mittlerweile ne neue DigiCam gekauft. Die ist sogar bis 5m Tiefe wasserdicht :-). Das duerfte der ideale Begleiter sein... (hoffenlich klaut die mir keiner mehr)
Danach gingen Jana und ich dann mit zwei Freunden (Sandra und Luisa) Richtung Bangkok. Zunaechst sind wir mit dem Boot von Kho Tao nach Chumphon und dann nach einer 3 -4 stuendigen Pause weiter mit dem Bus nach Bangkok. Die Busfahrt war schrecklich. Jana und ich haben eine gebrochene Sitzbank erwischt, welche beim Beschleunigen des Fahrers nach hinten weggeklappt ist. Dies wiederrum fanden die Leute hinter uns nicht sehr angenehm. Wir hatten somit das Problem, dass waehrend der langen Fahrt immer einer von uns beiden den Griff am Vordersitz festhalten musste. So nun schlaft mal bei so einer Fahrt. Ausserdem war die Klimaanlage so stark eingestellt dass wir gefroren haben und uns lange Hosen und Jacken anziehen mussten. Das war echt kein Spass.
Die Ankunft in Bangkok um ca. 5:00am war dann auch gleich mal herrlich. Viel Dreck, Gestank, Laerm und Betrunkene. Wir haben dann schnell ein Hotel aufgesucht und uns zum Schlafen hingelegt.
In Bangkok sind wir dann nur fuer einen Tag geblieben, um uns mal einen Ueberblick zu verschaffen. Es war definitiv eine Gute Idee danach mit dem Flieger in den Norden nach Chiang Mai zu fliegen.
Seit gestern Morgen sind wir nun in Chiang Mai. Hier gefaellt es uns wesentlich besser. Alles ist ruhiger, die Temperaturen sind nicht so extrem wie in Bangkok und alles ist wesentlich billiger. Mal schauen was wir hier noch so erleben. Gestern waren wir noch auf dem Sonntagsmarkt, das war auch ein mega Spektakel. Wahnsinnig riesig mit sehr viel Kunsthandwerk, hat mich begeistert.
Mi
16
Nov
2011
Open Water Tauchkurs
Heute gings mit nem grossen Boot raus aufs Meer um den ersten richtigen Tauchgang zu absolvieren. Zwei Tauchgaenge bis zu einer max. Tiefe von 12m waren die Aufgabe. Schon das reinspringen ins Wasser vom Boot aus war eine kleine Herausforderung. Man traut sich einfach aus Gewohnheit nicht gleich zu Atmen. Hat dann aber doch ganz passabel geklappt. Probleme gabs bei mir dann aber beim Abtauchen. Mein rechtes Ohr wollte beim Druckausgleich einfach nicht richtig frei werden. Hat dann erstmal ordentlich Schmerzen verursacht. Ich hab mich dann ganz langsam rangetastet und dem Tauchlehrer mein Problem mitgeteilt. Mit einigem Hin und Her war ich dann ploetzlich doch unten auf 12m Tiefe. Kommt einem komischerweise dann garnicht so tief vor, wenn man nach oben schaut. Mein Tauchbuddy war Jana. Sie hat sich bei der ganzen Aktion super angestellt, lediglich beim Entfernen und wieder Aufsetzen der Maske hat sie sich etwas unbehaglich gefuehlt. Hat echt Spass gemacht in unserer Truppe.
Die Vielfalt an Fischen war unglaublich. Anscheinend werden wir morgen beim 18m Tauchgang noch wesentlich mehr und groessere Tiere sehen koennen, da wir weiter raus an ne andere Stelle fahren. Wir lassen uns ueberraschen. Ich hoffe ja stets auf einen Walhai oder einen Mantarochen :-)
Die Theorie haben wir heute alle erfolgreich mit einem Examen absolviert, ab jetzt folgt hoffentlich nur noch Vergnuegen.
Fuer heute ist auf jeden Fall nichts mehr angesagt, bis auf etwas Shopping und evtl ein Bierchen. Morgen muessen wir um 6:30 Uhr auf der Matte stehen...
Di
15
Nov
2011
Kho Tao
Gestern ging es weiter auf die Nachbarinsel Kho Tao. Einerseits waren heftige Regenfaelle und andererseits die eingeschraenkten Aktivitaeten der Grund fuer das Aufbrechen. Als wir hier angekommen sind, war der Himmel etwas bewoelkt, aber es hat zumindest mal nicht mehr geregnet.
Bei der Ankunft am Steg haben wir uns schnell entschlossen mit dem kostenlosen Taxi einer Tauchschule ganz unverbindlich mitzufahren. Aus dem Gedanken einen Fundive zu machen ist jetzt die Anmeldung zum Open Water Kurs geworden. Heute sind wir nach etwas Theorie auch schon ins Meer zum Tauchen gegangen. Mit max 2.5m war es noch nicht sehr tief und auch ungefaehrlich, aber das erste mal mit der Tauchausruestung unter Wasser zu atmen ist schon ein verruecktes Gefuehl. Morgen gibt es nochmal Theorie, ein Test und dann noch zwei Tauchgaenge bis auf max. 12 m Tiefe. Ich freu mich schon riesig drauf. Uebermorgen gehts dann auf max. 18m Tiefe runter, jippie. Hoffentlich bekommen wir wie andere Tauchgruppen auch einen Walhai zu sehen. Zumindest Wasserschildkroeten sollten drin sein. Schliesslich handelt es sich hier um die sogenannte Schildkroeteninsel. Mal schauen ob ich evtl. mit einer Unterwasserkamera ein paar Bilder machen kann.
Unser Bungalow den wir hier haben, ist leider ueberhaupt nicht der Hit. Bisher das Schlimmste was wir hatten. Ich werde von Moskitos, Partylaerm und am schlimmsten von einer staendig anlaufenden Wasserpumpe vom Einschlafen abgehalten (und das trotz Ohrstoepsel). Hoffentlich koennen wir Morgen frueh in ein anderes Bungalow wechseln.
Sa
12
Nov
2011
Ko Pha Ngan (Geburtstag)
Heute, an meinem Geburtstag, haben wir uns frueh aufgemacht um ne Enduro auszuleihen. Zuerst haben wir gedacht wir finden nichts mehr. Nur Roller so weit das Auge reicht. Aber dann hat es doch noch geklappt. Mit zwei Honda XR 250 haben wir uns nen schoenen Tag beschert. Quer ueber die Insel, an verlassene Plaetze im Gelaende und an einen schoenen Strand. Die XR von Thomas hat irgendwann im Gelaende komische Rattergeraeusche von sich gegeben, aber sie laeuft noch immer. Zum Glueck. Morgen frueh muessen wir diese Funbikes leider wieder abgeben :-)
Nach der Abenteuerfahrt ging es wieder in unser Lieblingsrestaurant. Mega lecker einfach. Mal schauen wie lange es geht bis wir die Karte durchprobiert haben. Ich will auf jeden Fall min noch 1 mal hin.
Vorher waren wir noch kurz im hoteleigenen Pool und jetzt werden wir wohl noch ein oder mehrere Cocktails an der Bar geniessen. So und jetzt gehts wieder ab auf die Honda ....
Fr
11
Nov
2011
Krabi
Gestern hab ich mich nach laengerem Aufenthalt in Tonsai auf den Weg nach Krabi gemacht. Zuerst ging es mit dem Longtailboot aus der Bucht raus nach Ao Nang und dann weiter mit einem Red Taxi nach Krabi. Dort sind wir (Thomas und Ich) dann in unser bereits reserviertes Hotel gegangen. Verglichen mit Tonsai war die Unterkunft etwas sauberer, leider nur ein Ehebett in jedem Zimmer. Naja, es gibt Schlimmeres. Abends ging es dann auf den Nachtmarkt um noch das Fest Loi Krathong anzuschauen. Bei diesem Fest laesst man riesige Feuerlaternen in den Himmel steigen. Ausserdem werden schoene Gestecke aus Palmholz und Blaetter in den Fluss gelassen. Anscheinend kann damit Schlechtes abgelegt werden. Auf dem Nachtmarkt haben wir uns dann mal diverse Staende mit jedermenge Koestlichkeiten angeschaut. Unter Anderem haben wir Insekten gegessen. Bei mir waren es kleine und grosse Maden, Heuschrecken und ich glaube kleine Grillen oder Aehnliches. Bei Gelegenheit werd ich noch Bilder einstellen. Auch gegrillter Tintenfisch auf dem Spiess hab ich verdrueckt. War aber geschmacklich nicht der Hit.
Heute sind wir mit Bus und Boot nach Ko Pha Ngan weiter. Hier auf der Insel steigt immer die bekannte Vollmondparty. War glaub gestern Abend. Ich weiss nicht ob ich etwas verpasst habe. 30000 Menschen auf einem Fleck muss ich glaub nicht haben. Vorher waren wir in einem sehr empfehlenswerten Lokal essen. Ich schwaerme noch immer von dem guten Pad Thai was ich gegessen hab. Einfach unglaublich lecker !! Ich glaub ich muss noch einen Thai-Kochkurs absolvieren, da hab ich voll Lust drauf. Vielleicht spaeter im Norden von Thailand. Morgen an meinem Geburtstag wird vorraussichtlich erst mal eine Enduro ausgeliehen und die Insel abgefahren. Hier um die Ecke gibt es viele Motorrad-Verleih-Buden, da werd ich schon was passendes finden.
Mo
07
Nov
2011
Deep Water Solo
Heute hab ich was sehr verruecktes unternommen. Es ging frueh los zum deep water solo climbing. Das heisst wir sind in ner grossen Gruppe mit ca. 20 Leuten mit nem Longtail-boot aufs Meer zu nem frei stehenden Felsblock gefahren. Dort haben wir Anker gelegt und sind dann mit nem Kajak oder schwimmend zum Fels gekommen. Dort ist man dann mit Kletterschuhen ausgeruestet, den Fels so weit wie moeglich hochgeklettert. Danach dann entweder selber ins Wasser gesprungen oder aber einfach abgeschmiert. Der Fels war and den meisten Stellen ueberhaengend so dass man meistens nirgends aufschlagen konnte. Aber nicht ganz ungefaehrlich war die ganze Sache schon. Mein Sprung am Schluss aus ca. 15 Metern Hoehe hat mir ordentlich den Ar... versohlt. Einem Franzosen hat es sogar die Badehose aufgerissen :-)
Wir hatten zum Schluss auch so starken Wellengang dass es fast das Longtail-boot umgeworfen hat. Da war der Spass dann bei allen vorbei.
Vorher hab ich mir nach ner ordentlichen Portion Schlaf erstmal zum Abendessen ein scharfes green Curry mit Reis reingehauen um meinen Bauchproblemen den Kampf anzusagen.Grad geht es wieder ganz gut :-)
So jetzt lass ich den Abend noch schoen ausklingen und Morgen wird erstmal ein chilliger Tag eingelegt. Eventuell ne Thai-massage ...
So
06
Nov
2011
Tonsai Beach
Momentan befinde ich mich auf Tonsai Beach in der Naehe von Krabi. Hier befindet sich der Top Kletterspot von Thailand. Im Vergleich zu Ko Phi Phi wo ich vorher war, ist es hier wesentlich entspannter, schoener und auch guenstiger. Es gibt hier keine befestigten Wege und Strom gibt es auch nur von 18:00 bis 6:00 Uhr. Man kann auch hier sehr gut Essen (und das fuer umgerechnet ca. 1,50 EUR). Da muss ich mich manchmal echt zusammenreissen dass ich nicht 2 Portionen esse:-).
Gestern haben wir ein echtes Abenteuer unternommen. Wir sind zu ner Lagune gewandert/geklettert. Es war sehr steil, dreckig und anspruchsvoll. Die Flip-Flops haben wir zum glueck nicht angehabt.
Sandalen waren ideal dafuer, die konnt man danach im Meer wieder gut waschen.
Heute waren wir mit nem Guide beim Klettern, das war sehr lustig. Zuerst wollt er mich nur Toprope klettern lassen,aber dann durfte ich auch noch 2 Routen im Vorstieg. Es hat hier wahnsinnig viel
und ueberhaengendes zum Klettern, kaum vorstellbar. Ich denke selbst die Bilder koennen dies nicht wirklich zum Ausdruck bringen.
Was auch sehr cool ist, sind die vielen freilebenden Tiere. Warane, Geckos, Affen ... Die Affen sind fuer die Einheimischen fast schon ne Plage, die klauen alles moegliche. Heute gehts
meinem Bauch etwas besch....., keine Ahnung was ich falsch gemacht hab. Hoffentlich hilft Kaffeekohle... Anbei ein paar Bilder falls es funktioniert.
Mi
02
Nov
2011
Erste Berichte
So, mittlerweile hat sich schon einiges ereignet. Von fast verpasstem Weiterflug in Bangkok bis auf gestohlene Digicam. Hab mich schon sehr gut eingelebt hier in Thailand.Es ist sehr schoen. Man darf sich halt nicht vor irgendwelchen Kleinigkeiten ekeln. Es gibt hier in den Unterkuenften Geckos und Kakerlaken. Und sehr sauber ist es auch nicht. aber das gehoert dazu. Das Essen ist wirklich sehr lecker, ich geniesse es sehr. Heute waren wir noch auf ner grossen Schnorcheltour. Hammer Fische und Felsformationen gesehen. Ein Traum. Leider schon nen mega Sonnenbrand eingefahren.
Sa
29
Okt
2011
Blog erstellt
So es ist so langsam geschafft. Die Vorbereitungen sind zum Großteil abgeschlossen und auch der Blog steht jetzt. Nur noch ein paar Kleinigkeiten erledigen und ne Party feiern und dann gehts ab ins überflutete Thailand









