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Und das nachfolgende Bild soll als Vorlage für mein nächstes Airbrush dienen. Ebenfalls auf Holzleinwand

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Fr

16

Dez

2011

Die Kueste runter

10.12. Die erste Uebernachtung im Mietauto

Mittlerweile ist sehr viel passiert, aber ich fang trotzdem ziemlich weit vorne mit berichten an. Nach dem Aufenthalt in Cairns habe ich mich meinen Freunden Marco und Melli angeschlossen, um mit deren Mietauto die Kueste runter zu fahren. Wir sind nach einem Gratis Backpackeressen in der Tequila-Bar abends um ca. 18:00 Uhr losgefahren. Nachdem wir ne gute Strecke gefahren sind, haben wir nach nem Campingplatz ausschau gehalten. Hat leider alles schon geschlossen gehabt. So haben wir uns dafuer entschlossen wild zu campen. Die zwei im Zelt und ich im Auto auf ner Luftmatratze. Die Nacht im Auto war ziemlich heiss, aber total uebermuedet konnt ich richtig gut schlafen. Morgends wurden wir durch krass laute Geraeusche geweckt. Wir konnten es dann nicht genau zuordnen, aber es war wohl ein Vogel der wie ein Affe klingt. Wir sind so zum glueck ziemlich frueh aufgestanden, so dass wir frueh zusammenpacken konnten. Beim Rauskrabbeln aus dem Auto hab ich dann meinen Augen fast nicht getraut. Eine Horde Kaenguruhs und Wallabies sind in der Naehe rumgehuepft. War echt klasse diese Gestalten mal zu sehen. Nach ein paar Fotos und Videos haben wir uns dann schnell wieder auf die Fahrt gemacht.

11.-12.12. Josefine Wasserfaelle

Unser naechtes Ziel waren die Wasserfaelle in den Tablelands. Die Landschaft war sehr gruen und voll mit Bergen und Regenwald und dementsprechend viele Wasserfaelle haben wir dort angetroffen. Wir haben dann einen Wasserfall nach dem anderen angefahren. Unuebertreffbar war aber zum Schluss dann der Josefine Wasserfall. Landschaftlich der Oberhammer und der Stein war an einer Stelle durch Wasser und Steinpartikel so geschliffen, dass man dort rutschen konnte. Da wir dort erst mittags bis abends dort ankamen, haben wir beschlossen, am naechten Tag nochmal her zu kommen um richtig Spass zu haben.

Gesagt getan, wir haben uns mit Lebensmitteln eingedeckt und dann an einer Raststelle eingecheckt um uns ein leckeres Essen zu kochen und dann dort zu ubernachten. Die Nacht war dann etwas komplizierter, da es lange und heftig angefangen hat zu regnen. Ich hab dann schwitzend im geschlossenen Auto gelegen und die anderen zwei haben im stroemenden Regen ihr Zelt unters Dach auf den Beton gezogen.

Das Fruehstueck und dann die Zeit am Wasserfall hat die ueble Nacht aber wieder schnell vergessen lassen. Wir hatten dann richtig viel Spass am Wasserfall. Rutschen, schwimmen, picknicken und dann noch ne Runde in der Haegematte zwischen zwei Baumen ein Nickerchen machen war echt klasse. Irgendwann hat uns dann wieder ein Gewitter mit Regenschauer ueberrascht. Wir haben uns aber den Tag nicht versauen lassen und sind einfach nochmal Plantschen gegangen. Dann zum Schluss noch auf den aufgewaermten Steinen gelgen und den Regenwald nass in der Badehose verlassen :-) Schoen wars

12.-13.12. Horrornacht

Nach den Wasserfaellen um ca. 14:00 Uhr haben wir entschlossen, eine laengere Strecke zu fahren. So sind wir dann in die Nacht reingefahren und haben erneut ein Problem gehabt, einen Campingplatz bzw. Rastplatz zu finden. Nach langem suchen sind wir dann wieder auf einen Rastplatz gestrossen, bei dem sich uebermuedete LKW- und PKW-Fahrer ausruhen koennen. Wir hatten dort wieder Baenke, eine Ueberdachung und eine Toilette. Passt schon haben wir uns gedacht...

Nachdem wir dann gleich das Zelt vorsichtshalber unter dem Dach aufgeschlagen haben, haben wir uns noch etwas kleines gekocht und dabei festgestellt dass doch ne Menge Mossis (Moskitos) unterwegs sind. Trotzdem haben wir entschlossen noch meine Haengematte zwischen zwei Betonpfeilern aufzuspannen. Ist mir als beste Schlafmoeglichkeit vorgekommen. Beim Versuch dort drin zu schlafen, bin ich dann aufs heftigste von Mossis attakiert worden. Das Schlimmste war, dass sie auch durch die Folie/Plane von unten durchgestochen haben. Und somit hat dann die Horrornacht begonnen. Ich hab nach keinen 5min beschlossen, dass ich so nicht schlafen kann. Also Haengematte wieder abgebaut und ins Auto gelegen. Da der Kofferraum voll war, hab ich beschlossen auf dem zurueckgeklappten Beifahrersitz zu schlafen. Da es enorm heiss war, musste ich zwei Fenster auflassen. Es ging aber nicht lange bis das Auto voller Mossis war, da hat selbst das Moskitospray nichts geholfen. Ok, dann hat nichts geholfen und ich hab Marco um sein Moskitonetz gebeten. Da das Auto bereits voll mit dem Viechern war, musste ich das Netz so gut es ging im Auto zwischen Scheiben, Spiegel und Sitzlehne spannen. Das ging leider nicht so gut und dementsprechend ist viel Netz an der Nackten Haut angelegen. Da bin ich dann leider auch wieder gestochen worden. Nach langem Hin und Her, hab ich dann beschlossen dass ich so nicht schlafen kann. Mittlerweile hab ich mich aber doch schon bis 2 Uhr durchgequaelt. Dann hab ich fuer mich gedacht, dass ich einfach lange Kleidung anziehe und die Nacht nach Kaenguruhs und Schlangen durchforste. Ich hab leider nichts ausser Mossis und Riesenkaefern angetroffen und viel Zeit hab ich damit auch nicht tot geschlagen. Der Morgen war noch weit entfernt.

Zu guter letzt hatte ich die Idee, das Moskitonetz ueber ne Bank zu legen und die Luftmatratze nach dem Aufblasen drunter zu legen. So hab ich dann noch mehr oder weniger gut den Rest der Nacht verbracht. Wir haben dann einheitlich beschlossen ohne grosse Koerperpflege und Fruehstueck diesen Schrecklichen Platz zu verlassen. Hoffentlich nie wieder so ne Nacht..

13.12. Fahrt nach Airlie Beach

Nach der schrecklichen Nacht haben wir uns auf unser naechstes Ziel konzentriert, was eine Segeltour bei den Whitsunday Inseln sein sollte. Aber wie es einmal so ist, wenn es mal beschissen laeuft, dann gleich richtig. Kurz vor dem Erreichen von Airlie Beach hat unser Auto nicht mehr richtig hochgeschalten und die Motorwarnleuchte hat aufgeleuchtet. Wir haben darauf hin die naechste Tankstelle angefahren und von dort aus den Autoverleih kontaktiert. Die haben uns dann mitgeteilt, dass wir zur nahegelegenen Werkstatt fahren sollen. Nach einem kurzen Check hat sich dann herausgestellt, dass das Automatikgetriebe den Geist aufgegeben hat. Nach laengerem Hin und Her haben wir dann unsere wichtigen Sachen zusammengepackt und uns mit dem Taxi zum naechsten Backpackerhostel fahren lassen. Dort sind wir dann kurz vor nem Platzregen ziemlich fertig angekommen und haben von ein paar wenigen Lebensmitteln noch was zum Essen gekocht. Danach war bis zum Abend weiterhin Stress angesagt, um nen Segeltrip fuer die naechsten 3 Tage zu buchen.

14.-16.12. Segeltrip Whitsunday Islands

Wir konnten zum Glueck noch rechtzeitig den Segeltrip buchen und am Abend davor noch ne grosse Packung Bier einkaufen. Morgends haben wir uns dann mit einer Gruppe von insgesamt 9 Personen und 2 Crew-Mitgliedern getroffen um uns auf dem Segelschiff Ragamuffin II einzuquartieren. Hab ich mir ehrlich gesagt etwas groesser vorgestellt die ganze Geschichte. Da war echt nur alles in Kleinformat vorhanden. Nur gut, dass ich mir meiner Groesse ausgestreckt auf meiner Liegeflaeche Platz gefunden hab.

Der Segeltrip war dann aber richtig lustig. Das Highlight war die Insel Whitsunday mit dem Whiteheavenbeach. Der Strand war unglaublich schoen mit krass weissem feinen Sand. Der Guide hat uns schon vorgewarnt, dass der Sand jegliche Elektronikgegenstaende zerstoeren kann. Zum Glueck hab ich ja ne Wasser- und Staubdichte Kamera gekauft :-), musste mir deshalb keine Sorgen machen. Am Strand konnten wir dann Stachelrochen und kleine Haie beobachten, welche im seichten Wasser geschwommen sind.

Am darauf folgenden Tag war dann noch ne Runde Tauchen angesagt. Auch die anderen ohne Tauchschein konnten bei nem Intro-dive mal schauen ob Tauchen was fuer sie ist. Ausserdem konnten wir an vielen Stellen mit quallensicheren Anzuegen ins Wasser um zu schnorcheln. Mit Toastbrot haben die Guides die Fische angelockt. War manchmal fast zu viel Fisch ;-) Ne Wasserschildkroete haben wir dann auch noch auf Foto und Video festhalten koennen.

Gestern sind wir dann wieder angekommen und konnten zum Glueck dann das repariete Auto wieder abholen. Heute gehts dann wieder weiter ein Stueck die Kueste runter...

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